Frustrierte Händler rufen nach Staatshilfe
Schweizer Einkaufstouristen kehren Konstanz (D) den Rücken

Die Corona-Krise ist überwunden. Und doch sind die für Konstanz so wichtigen Schweizer Kunden noch nicht so richtig in Shoppinglaune. Das macht dem Gewerbe Sorgen. Nun stellen die Händler deutliche Forderungen.
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Auch ohne Maskenpflicht strömen Schweizer nicht mehr in Scharen nach Konstanz.
Foto: Blick

Die Maskenpflicht in Läden und Shoppingcentern ist auch in Konstanz (D) längst Geschichte. Und doch sind die Händler unzufrieden. Denn die shoppinghungrigen Schweizer, die einen grossen Teil des Umsatzes ausmachen, kommen längst nicht mehr in Scharen an den Bodensee. Selbst im Lago, dem Shoppingtempel in der Stadt, sieht man im Parkhaus deutlich weniger Autos mit Schweizer Kennzeichen als noch vor der Corona-Krise.

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Nun stellen die betroffenen Händler Forderungen auf, wie der «Südkurier» berichtet. Denn die Schweizer Kunden kaufen auch deutlich weniger ein. Ihre Portemonnaies sind weniger gefüllt. Das merken die Detaillisten. Und Besucher stellen fest, dass die Zahl der leerstehenden Läden zunimmt. Nun sollen es die Stadtverwaltung und der Gemeinderat richten.

Leben in der Schweiz wird immer teurer
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Steigende Preise:Leben in der Schweiz wird immer teurer

«Weniger im Geldbeutel»

Lago-Manager Peter Herrmann nennt im «Südkurier» die grössten Probleme: «Gesunkene Kundenfrequenz, Engpässe bei Warenlieferungen, darunter auch Elektronik, Bekleidung und Schuhe, explodierende Energiekosten, Lebensmittel werden teurer und der Konsument hat weniger im Geldbeutel.» Das ist happig. Zumal man nicht absehen könne, wie lange es noch so weitergehe. Planungssicherheit gibt es keine.

Hinzu kommen die übermächtige Online-Konkurrenz und ständige Parkplatzprobleme. Herrmann fordert deshalb eine Aufwertung der Innenstadt. Etwa eine Umgestaltung des heruntergekommenen Bahnhofplatzes und bessere Parkmöglichkeiten mittels eines Leitsystems. Fest steht: Das geht nur mit finanzieller Hilfe von Kommune und Staat. (pbe)

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