Darum gehts
- Die «Digital Shapers 2026» wurden in Zürich mit 200 Gästen gefeiert
- Bundeskanzler Rossi betonte KI-Potenzial und forderte klare Rahmenbedingungen
- Schweiz führt IMD-Wettbewerbsindex, ETH und EPFL global anerkannte Top-Unis
Das Zürcher Folium füllte sich mit dem Who’s who der Schweizer Digitalwirtschaft. Bereits zum achten Mal zeichnen Digitalswitzerland, Bilanz, Handelszeitung und PME hundert Personen aus, die die Digitalisierung der Schweiz prägen. Marc Walder, CEO von Blick-Herausgeberin Ringier, lud ein, rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Forschung folgten.
Bundeskanzler und Digital Shaper Viktor Rossi hob das Potenzial von KI hervor: «Morgen wird uns KI Fortschritte in Bereichen ermöglichen, die wir heute noch gar nicht kennen.» Voraussetzungen sind klare Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Akzeptanz.
Die zehn Kategorien der Digital Shapers 2026 bilden das volle Spektrum digitaler Transformation ab. Neben Vorreitern in KI und Quantencomputing – den «AI Acrobats» und frontier-nahen Profilen – wurden als Frameworkers und Energizers jene ausgezeichnet, die das digitale Fundament sichern und die regulatorischen wie politischen Rahmenbedingungen schaffen. Viktor Rossi: «Es braucht mehr Initiativen wie diese.»
Swisscom-CEO Christoph Aeschlimann sagte, er werde oft gefragt, ob die Schweiz im Rennen mit den Tech-Giganten bestehen könne. Er findet: ja, aber nur, wenn die Schweiz nicht dem Silicon Valley nacheifert, sondern auf ihre Werte setzt. «Stabilität und Vertrauen sind keine Soft Skills, sondern die härteste Verteidigung, die ein Standort hat.»
Der Standort Schweiz führt den IMD-Wettbewerbsindex an, ETH und EPFL zählen zur globalen Spitze. Die Digital Shapers verleihen dieser technologischen Exzellenz jährlich ein Gesicht.