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Twitter-Chef Musk fordert jetzt «Hardcore-Einsatz»

Elon Musk greift bei Twitter knüppelhart durch: Nach den Massenentlassungen zieht er die Schraube für seine Angestellten mehr und mehr an: Wer keinen «Hardcore-Einsatz» leistet, ist weg.
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Kein Tag vergeht ohne einen Aufreger bei Twitter..
Foto: AFP
Dominique Schlund

Twitter-Mitarbeiter durchleben turbulente Zeiten. Chaos um das neue blaue Häkchen, Massenentlassungen samt Wiederanstellungen und täglich neue Gerüchte halten die Mitarbeiter des Kurznachrichtendiensts auf Trab.

Nun giesst der umtriebige Chef Elon Musk (51) noch mehr Öl ins Feuer. Insidern zufolge hat er letzte Woche eine E-Mail verschickt, in der er von den Mitarbeitern vollen Einsatz für die neue Strategie verlangte. Wer diesen nicht bringen will, dem werde gekündigt.

Grosser Druck auf Mitarbeiter

In der E-Mail forderte Musk die Mitarbeiter dazu auf, sich zu 100 Prozent der neuen Strategie zu verschreiben und dafür «Hardcore-Einsatz» zu leisten. Am Ende des Schreibens gab es dafür einen Link mit folgendem Wortlaut: «Wenn du dich komplett hinter das neue Twitter stellst, dann klicke hier.» Wer den Link bis letzten Donnerstagabend nicht angeklickt hatte, dem wurde mit Dreimonatsfrist gekündigt.

Was «Hardcore-Einsatz» genau bedeutet, erläutert Musk dann sogleich in der E-Mail. Die Mitarbeiter müssten mit langen und intensiven Arbeitstagen rechnen. Doch damit nicht genug. Der Twitter-Boss erhöht den Druck weiter, indem er sagt, dass nur «aussergewöhnliche Leistungen» gut genug für ihn seien.

Noch konkreter wurde der neue Twitter-Chef vor wenigen Tagen in einer Ansprache vor seiner Belegschaft: Die Angestellten sollten sich auf 80-Stunden-Wochen einstellen, soll Musk darin angekündigt haben.

Homeoffice abgeschafft

Bereits vor einiger Zeit drohte Musk mit der Abschaffung der Homeoffice-Regelung. Dies ist nun ebenfalls Tatsache. Wer sich voll und ganz der neuen Strategie verschreibt, gibt gleichzeitig die Möglichkeit auf, zu Hause zu arbeiten.

Musk ist das Arbeiten aus dem Homeoffice schon lange ein Dorn im Auge. In seinen anderen Firmen SpaceX und Tesla hat er diese Möglichkeit bereits abgeschafft. Jeder Musk-Mitarbeiter soll pro Woche mindestens 40 Stunden im Büro respektive am Arbeitsplatz verbringen.

Mittlerweile haben mehr als die Hälfte der 7000 Twitter-Angestellten ihren Job verloren – und der Exodus geht immer weiter. Musks harte Führung veranlasst immer mehr Top-Leute zur Kündigung.

VO Elon Musk spricht bei Kerzenlicht am G20 Gipfel Version II Still.png
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Bizarrer Auftritt beim G20-Gipfel:Elon Musk jammert über sein Arbeitspensum
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