Discounter ist schon zu
Dieser Schweizer Mode-Laden kommt für Aldi ins Glattzentrum

Metro Boutique eröffnet im umsatzstärksten Einkaufszentrum der Schweiz einen weiteren Laden. Schon im April werden die ersten Kleider verkauft, Aldi ist erst am Montag ausgezogen. Metro Boutique will auch künftig weiter wachsen.
Kommentieren
1/5
Das Glattzentrum in Wallisellen hat ab April einen neuen Mieter.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

  • Aldi Schweiz schliesst mehrere Filialen
  • Metro Boutique übernimmt Glattzentrum-Fläche und eröffnet 750-m2-Laden im April
  • Metro Boutique betreibt 22 Filialen, drei davon im Kanton Zürich
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
Patrik_Berger_Redaktor Wirtschaft Desk_Ringier Blick_1-Bearbeitet.jpg
Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Aldi Schweiz hat gleich bei mehreren Filialen in der Deutschschweiz den Rotstift angesetzt: Per Ende Januar hat der Discounter seine Filialen am Bahnhof Baden AG und in der Stadt Bern beim Zytglogge-Turm geschlossen. Im Frühling wird die Filiale in Wabern BE geschlossen. Auch an Top-Lagen gehen Aldi-Filialen zu. So die zweistöckige Vorzeige-Filiale an der Sihlstrasse in Zürich, nur einen Steinwurf von der Bahnhofstrasse entfernt. Oder im Glattzentrum in Wallisellen ZH, dem umsatzstärksten Einkaufszentrum der Schweiz. Dort ist der Aldi seit dem 2. Februar Geschichte.

Doch die Fläche im Glatt ist begehrt. Lange leer steht sie nicht. Schon im April eröffnet der Schweizer Modeanbieter Metro Boutique eine 750 Quadratmeter grosse Filiale im umsatzstärksten Einkaufszentrum des Landes. Es ist der dritte Laden im Kanton Zürich, wie es in einer Mitteilung heisst. Nach den Standorten im Zürcher Sihlcity und in Winterthur ZH treibt das Unternehmen damit den Ausbau seines Filialnetzes weiter voran. In der Schweiz gibt es derzeit 22 Metro-Filialen.

Mode für ein jüngeres Publikum

Mit dem Einzug ins Glatt will Metro Boutique seine Präsenz im Grossraum Zürich deutlich stärken – und von der hohen Frequenz und der Strahlkraft des Shoppingcenters profitieren. Metro spricht vor allem ein jüngeres, preisbewusstes Publikum an. Im neuen Laden setzt Metro Boutique auf sein «urbanes Konzept», wie es in der Mitteilung heisst: Eine Auswahl an internationalen Premium- und Nischenmarken, Streetwear, Hip-Hop-Styles, Casual-Fashion und ausgewählte Szene-Looks sollen unter einem Dach vereint werden.

«Wir freuen uns sehr, mit Metro Boutique Teil des Glatt zu werden», sagt Co-CEO Urs Glauser. Er will damit ein Zeichen setzen für den stationären Schweizer Detailhandel.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen