Camper für 1 Franken?
Stadt Winterthur versteigert verlassenes Wohnmobil

Wohnmobil-Schnäppchen in Winterthur: Ab Donnerstag versteigert die Stadt ein herrenloses Fiat-Ducato-Wohnmobil auf der Verkaufsplattform Ricardo. Der Startpreis ist tief, ähnliche Modelle werden aber für mehrere Tausend Franken verkauft.
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Das mögliche Schnäppchen: Ab Donnerstag, 23. Juli kommt dieser verlassene Wohnwagen auf Online-Marktplatz Ricardo.ch.
Foto: Stadtpolizei Winterthur

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein herrenloses Wohnmobil in Winterthur wird ab 23. Juli versteigert
  • Startpreis liegt bei einem Franken, Modell Fiat Ducato 290/14
  • Ähnliche Modelle auf Ricardo.ch für 3999 bis 9500 Franken gelistet
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Bernadette HoggRedaktorin Wirtschaft

Ein Camper für einen Franken? Auf einem Privatparkplatz in Winterthur ZH stand rund ein Jahr lang ein verlassenes Wohnmobil. Jetzt zieht die Stadt den Schlussstrich: Ab diesem Donnerstag kann man das herrenlose Wohnmobil des Typs Fiat Ducato kaufen, wie die Stadtpolizei Winterthur in einer Medienmitteilung bekannt gibt. Sie versteigert es über die Verkaufsplattform Ricardo.ch. 

Das Wohnmobil in Weiss mit gelben Farbakzenten stand auf einem vermieteten Parkplatz der Stadtpolizei Winterthur. Der bisherige Mieter des Parkplatzes ist verstorben. Und der mutmassliche Eigentümer des Wohnmobils hat sich innerhalb einer 20-Tage-Frist nicht gemeldet. Darum gilt das Wohnmobil als herrenlos und kann deshalb durch die Stadtpolizei versteigert werden.

Versteigerung startet bei 1 Franken

Interessenten bietet sich die Chance auf ein Schnäppchen. Der Startpreis liegt laut dem «Landboten» bei nur einem Franken. Auf Ricardo.ch ist das gleiche Modell zum Startpreis von 3999 Franken und sogar von 9500 Franken zu finden.

Welchen Verkaufspreis sich die Stadt Winterthur vom Wohnmobil erhofft, wollte sie auf Blick-Anfrage nicht preisgeben. Noch offen ist jedenfalls, wer den Erlös letztlich behalten kann: «Sofern innerhalb von fünf Jahren jemand belegen kann, dass er der tatsächliche Eigentümer des Fahrzeugs gewesen wäre, wird ihm der Erlös ausbezahlt», so eine Stadtpolizei-Sprecherin zu Blick. Aber: «Falls sich in dieser Zeit niemand meldet, fällt das Geld der Stadt Winterthur zu.»

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