Broye-Linien in der Romandie
Bauarbeiten bei den SBB führen 2026 zu mehreren Unterbrechungen

2026 modernisieren die SBB die Broye-Eisenbahnlinien weiter. Der Bahnverkehr wird zwischen Februar und August auf mehreren Strecken vollständig unterbrochen. Betroffen sind auch die Kantone Freiburg und Bern.
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Die SBB setzen ihre Modernisierungsarbeiten an der Broye dieses Jahr fort.
Foto: Raphaël Dupain
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Die SBB erneuern ihre Bahnanlagen und passen fünf Bahnhöfe an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetz an, wie das Bahnunternehmen am Donnerstag mitteilte. Demnach werden in Corcelles-Nord, Domdidier, Avenches, Faoug und Muntelier-Löwenberg die Perrons erhöht, um einen ebenerdigen Zugang zu den Zügen zu ermöglichen.

In Avenches haben die Modernisierungsarbeiten bereits 2025 begonnen. Dort entstehen zusätzlich ein neues Perron und eine Unterführung. Die Inbetriebnahme ist laut Mitteilung für August geplant, mit Ausnahme vom Bahnhof Muntelier-Löwenberg, der bereits am 23. Februar wieder genutzt werden kann.

Diese Strecken sind betroffen

Der Umfang der Arbeiten erfordere gestaffelte Streckenunterbrüche. Betroffen sind die Verbindungen zwischen Payerne und Kerzers, Payerne und Murten, Yverdon-les-Bains und Payerne sowie Sugiez und Münchenwiler-Courgevaux. Bahnersatzbusse verkehren laut den SBB jeweils im Halbstundentakt. Weitere Unterbrechungen seien in bestimmten Nächten und an Wochenenden vorgesehen.

Insgesamt fliessen mehr als 250 Millionen Franken in die Modernisierung der Broye-Linien. Die Arbeiten finden seit 2023 in mehreren Etappen statt. Die dritte Bauphase, die den Abschnitt Cheyres–Givisiez betrifft, soll 2027 beginnen.

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