Betrug, Urkundenfälschung, Geldwäscherei
SBB-Mitarbeiter soll neun Millionen Franken abgezwackt haben

Dem Mann wird unter anderem Betrug, Urkundenfälschung und Geldwäscherei vorgeworfen. Die Bundesanwaltschaft führt aktuell eine Strafuntersuchung gegen den ehemaligen Mitarbeiter.
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Ein ehemaliger SBB-Angestellter soll einen Schaden von neun Millionen Franken verursacht haben.
Foto: Raphaël Dupain

Darum gehts

  • SBB-Angestellter wegen ungetreuer Amtsführung und weiteren Delikten unter Strafuntersuchung
  • Privatfahrzeug beschlagnahmt, soll mit illegalen Geldern bezahlt worden sein
  • Schaden von rund neun Millionen Franken zwischen 2007 und 2024 verursacht
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Die Bundesanwaltschaft führt aktuell eine Strafuntersuchung gegen einen SBB-Angestellten. Dieser soll durch ungetreue Amtsführung und weitere Delikte einen Schaden von rund neun Millionen Franken verursacht haben. Das geht aus einem Beschluss des Bundesstrafgerichts hervor.

Der Mann wurde im November 2024 festgenommen. Die SBB hatten gut zwei Monate zuvor eine Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft eingereicht. Die Delikte fallen in den Zeitraum von 2007 bis zur Festnahme des Beschuldigten. Dies schreibt die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts in einem Beschluss vom November, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Verschiedene Vorwürfe

Die Bundesanwaltschaft wirft dem früher als Abteilungsleiter tätigen Mann auch Betrug, Urkundenfälschung, Geldwäscherei und Widerhandlung gegen das Waffengesetz vor. Zusammen mit weiteren Personen und Firmen soll er für die Begleichung von Rechnungen gesorgt haben, für die nie eine Leistung erbracht wurde. Teilweise soll er die Rechnungen selbst erstellt haben, schreibt das Bundesstrafgericht.

Im konkreten Beschluss wies die Kammer eine Beschwerde gegen die Beschlagnahme eines Privatfahrzeugs ab. Dieses soll mit Geldern bezahlt worden sein, die aus den deliktischen Machenschaften des früheren Abteilungsleiters stammen.

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