Auswanderer legen Budget offen
«Ich verdiene in den Niederlanden 5192 Euro netto»

Sebastian Kramer und Jael Leu sind nach Amsterdam gezogen. Sie schätzen die Lockerheit der Niederländer und die Velokultur, das Sparen aber ist schwieriger geworden. Für die Beobachter-Serie legt das Paar sein Budget offen.
Kommentieren
1/2
Sebastian Kramer und Jael Leu (Namen geändert) leben seit einem Jahr im Stadtteil Amsterdam West (Symbolbild).
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
Die Zusammenfassung von Blick+-Artikeln ist unseren Nutzern mit Abo vorbehalten. Melde dich bitte an, falls du ein Abo hast.
katrin_reichmuth.jpeg
Katrin Reichmuth
Beobachter

Sebastian Kramer, 29, hat nach einer kaufmännischen Lehre in einer IT-Firma die Berufsmatura nachgeholt und danach Tourismus an der Fachhochschule in Chur studiert. Nach einem Praktikum bei einer Marketingorganisation im Tourismusbereich wechselte er vor einem Jahr nach Amsterdam, wo er heute Marketingkampagnen plant und leitet.

Er ist weiterhin in der Schweiz krankenversichert, zahlt Sozialversicherungsbeiträge und direkte Bundessteuern. In den Niederlanden hingegen zahlt er keine Steuern, so regelt es das Steuerabkommen.

Artikel aus dem «Beobachter»

Das ist ein Beitrag aus dem «Beobachter». Das Magazin berichtet ohne Scheuklappen – und hilft Ihnen, Zeit, Geld und Nerven zu sparen.

Probieren Sie die Mobile-App aus!

Das ist ein Beitrag aus dem «Beobachter». Das Magazin berichtet ohne Scheuklappen – und hilft Ihnen, Zeit, Geld und Nerven zu sparen.

Probieren Sie die Mobile-App aus!

Seine Freundin Jael Leu, die wie Sebastian in Wirklichkeit anders heisst, hat Internationales Management an der Hochschule Luzern studiert. Nach dem Studium machte sie ein Praktikum im Bereich Marketing. Als Sebastian nach Amsterdam zog, packte Jael die Chance und ging mit. Heute arbeitet die 26-Jährige als Sales Managerin in einer amerikanischen Tech-Firma in Amsterdam. Das Paar lebt seit einem Jahr im Stadtteil Amsterdam West. Anders als Sebastian meldete Jael sich in der Schweiz ab.

In der Beobachter-Serie «Die Abrechnung» zeigen sie ihren Kontoauszug und erzählen, wie sie mit ihrem Budget leben. Wie viel Geld steht ihnen zur Verfügung? Wofür geben sie es aus?

Einnahmen

Ich verdiene monatlich 5192 Euro netto. Mein Lohn ist ein für die Niederlande angepasster Schweizer Lohn. Das heisst, er soll mir in den Niederlanden den gleichen Lebensstandard erlauben wie in der Schweiz. In Zürich hätte mein Bruttolohn nach dem Praktikum über 7000 Franken im Monat betragen.

Früher hatte ich zudem regelmässige Wertschriftenerträge aus meinen ETF von etwa 50 Franken pro Monat, doch durch die Kriegsereignisse sind die Kurse stark gesunken, sodass dieser Gewinn wegfällt.

Meine Freundin verdient netto 4700 Euro. In den Niederlanden werden beim Nettolohn neben den Sozialabgaben auch die Steuern abgezogen. Brutto verdient sie 6820 Euro, was für niederländische Verhältnisse relativ viel ist.

Leider hat sie erst zu spät von der sogenannten 30-Prozent-Regelung erfahren, einem Steuervorteil für Expats, bei dem der Arbeitgeber unter gewissen Voraussetzungen bis zu 30 Prozent des Bruttogehalts steuerfrei auszahlen darf. Rückwirkend lässt sich dieser Antrag nicht mehr stellen.

Ausgaben

Wohnen: Wir hatten grosses Glück und konnten die Wohnung einer Freundin in Amsterdam West übernehmen. Es ist eine sehr moderne 60-Quadratmeter-Wohnung mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Bad und einem kleinen Balkon. Auch ein Geschirrspüler und eine Waschmaschine sind vorhanden. Die monatliche Miete beträgt 2046 Euro.

In den Niederlanden wird meistens mit Gas geheizt. Aufgrund der Kriege in der Ukraine und in der Golfregion ist es teurer geworden. Die Kosten variieren monatlich, und wir erhalten jeweils eine genaue Abrechnung. Im Durchschnitt zahlen wir für Gas, Strom und Wasser etwa 200 Euro im Monat.

Telefon, Internet und Abos: Für diesen Posten geben wir zusammen monatlich 150 Euro aus.

Unsere Handyabos kosten 66 Euro, das Internet 55 Euro und für Streamingdienste zahlen wir knapp 30 Euro. Die Preise sind also mit der Schweiz vergleichbar.

Wir nutzen Spotify, Netflix und die Streamingplattform Videoland. Über sie schauen wir Serien auf Niederländisch, um die Sprache besser zu lernen. Bei der Arbeit spreche ich zwar schon Niederländisch, aber bei Präsentationen fühle ich mich auf Englisch noch sicherer. Meine Freundin spricht bei der Arbeit Englisch und Deutsch, nimmt aber Niederländisch-Unterricht.

Versicherungen: Unsere Versicherungen sind eher günstig. Wir zahlen zusammen jährlich 264 Euro für die Hausrat-, Haftpflicht- und Reiseversicherung. Wir haben uns nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht, was die Versicherung im Detail alles abdeckt. Bisher haben wir auch noch nichts angemeldet. Als mein Velo vor ein paar Monaten geklaut wurde, habe ich das gar nicht erst gemeldet. Es war etwa 200 Euro wert.

Gesundheit: Da ich für meine Arbeitsleistung von einem Schweizer Unternehmen ins Ausland entsendet wurde, bin ich weiterhin in der Schweiz krankenversichert. Damit ich auch in den Niederlanden zum Arzt gehen kann, zahle ich etwa 100 Franken mehr pro Monat. Insgesamt kosten mich die Prämien für Grund- und Zusatzversicherung 650 Franken monatlich. Ich habe die tiefste Franchise gewählt, da ich nach einem grösseren medizinischen Eingriff regelmässig zur Kontrolle muss, wofür ich immer wieder in die Schweiz reise. Jährlich kommen für mich noch etwa 1000 Franken für Franchisen und Selbstbehalte hinzu. Umgerechnet gebe ich jeden Monat 805 Euro für Gesundheitskosten aus.

Meine Freundin ist in den Niederlanden versichert. Ihre Prämie für die Grundversicherung beträgt 135 Euro. Sie hat keine Zusatzversicherung. Da sie letztes Jahr Physiotherapie benötigte, musste sie diese selbst bezahlen. Zudem kommen 100 Euro pro Monat für Shiatsu-Behandlungen dazu.

Insgesamt gibt sie jährlich etwa 1040 Euro für Gesundheitskosten aus. Beim Zahnarzt waren wir beide seit unserem Umzug nach Amsterdam noch nicht.

Mobilität: In Amsterdam sind wir eigentlich immer mit dem Velo unterwegs. Das Velofahren ist durch die separaten Velowege extrem sicher. In der Hierarchie kommt das Velo immer vor dem Auto. Da Fahrräder in Amsterdam aber ständig geklaut werden, nutzen wir beide Mietvelos von Swapfiets. Man erkennt sie an den blauen Vorderreifen. Sie werden selten gestohlen, weil sie niemand kaufen möchte. Ausserdem sind sie meist mit elektronischen Schlössern und einem GPS-Tracker ausgestattet, was den Diebstahl riskant und unattraktiv macht. Wir zahlen dafür je 20 Euro pro Monat, Reparaturen sind inklusive. Sollte doch mal eines wegkommen, beträgt die Selbstbeteiligung 66 Euro.

Den Zug habe ich bisher kaum genutzt und wenn, dann konnte ich sehr günstig bei Jael mitfahren. Ihr Arbeitgeber übernimmt die ÖV-Kosten komplett. In beschränktem Rahmen können sogar Familienmitglieder mitfahren.

Wenn wir von Amsterdam in die Schweiz reisen, nehmen wir meistens den Zug. Es gibt einen direkten Nachtzug und die Fahrt dauert etwa elf Stunden. Je nachdem, welche Sitzklasse wir nehmen, macht das für hin und zurück zwischen 60 und 130 Euro pro Person.

Alles in allem geben wir pro Monat etwa 160 Euro für Mobilität aus.

Haushalt: Meistens gehe ich einkaufen und übernehme auch einen grösseren Teil der Kosten. Da ich im Stadtzentrum arbeite, passt das gut. Ich gehe gerne auf den Markt, wo Früchte und Gemüse im Gegensatz zur Schweiz sehr erschwinglich sind. Zudem liebe ich es, Zeit im Supermarkt zu verbringen und zu schauen, was es für Produkte gibt. Unter der Woche koche ich fast jeden Abend und nehme das Essen am nächsten Tag mit zur Arbeit. Da meine Freundin Vegetarierin ist, koche ich immer fleischlos. Das niederländische Essen finde ich nicht sehr lecker. Es wird viel frittiert, oder es gibt Kombinationen aus Kartoffeln und Fleisch. Eine Ausnahme mache ich bei den Bitterballen, die zwar auch frittiert sind, aber sie sind sehr lecker. Die Niederländer sind zudem sehr stolz auf ihren Käse. Er ist okay, aber ich persönlich mag Schweizer Käse lieber. Wenn ich in der Schweiz auf Besuch bin, nehme ich meistens mein geliebtes Ovo-Müesli mit.

Einkaufen in den Niederlanden ist insgesamt günstiger, besonders auf dem Markt. Für Lebensmittel sowie Putz- und Waschmittel gebe ich monatlich etwa 330 Euro aus, meine Freundin zahlt mit 165 Euro ungefähr halb so viel. Wir machen unter uns keinen genauen Ausgleich, da sie dafür andere Dinge für die Wohnung kauft.

Ich gehe einmal im Monat zum Coiffeur. Da ich eine Kurzhaarfrisur trage und mir dort auch den Bart stutzen lasse, bezahle ich dafür insgesamt 45 Euro. Weitere 15 Euro gebe ich monatlich für Körper- und Kosmetikprodukte aus. Ich besitze verschiedene Cremes, etwa eine Nacht- und eine Tagescreme. Dabei achte ich nicht auf bestimmte Marken, aber ich mag die Routine.

Meine Freundin hat lange Haare und geht zweimal pro Jahr zum Coiffeur. Das kostet meistens 65 Euro. Für ihre Kosmetikprodukte, zum Beispiel ein Shampoo von Rausch, gibt sie monatlich etwa 30 Euro aus.

Verpflegung ausser Haus: Das Mittagessen sowie Getränke sind bei meiner Freundin auf der Arbeit gratis. Ich nehme mir meistens Vorgekochtes von zu Hause mit.

Auswärts essen ist hier viel günstiger als in der Schweiz. Eine neapolitanische Pizza in einem hippen Restaurant kostet etwa 13 Euro, ein Abendessen mit Getränk kommt auf zirka 22 Euro pro Person. Im Stadtzentrum sind es eher 26 Euro. Wir gehen am Wochenende ein- bis zweimal auswärts essen und manchmal auch unter der Woche für etwas Unkompliziertes wie Falafel. Ein Flat White kostet 3.80 und 4.50 Euro. Bei den Restaurantbesuchen wechseln wir uns bei der Rechnung ab, jeder gibt dafür etwa 90 Euro im Monat aus.

Kleidung und Schuhe: Das Shopping in Amsterdam ist grossartig. Es gibt viele coole lokale Marken und Secondhand-Läden. Die Menschen hier sind etwas ausgefallener gekleidet als in Zürich. Ich shoppe gerne spontan in den Läden vor Ort, online bestelle ich nie. Ich schätze meine monatlichen Ausgaben für Kleider und Schuhe auf etwa 70 Euro.

Jael hat früher gerne geshoppt und darum eigentlich schon sehr viele Kleider, aber auch sie kauft sich ab und zu etwas Neues für etwa 60 Euro im Monat.

Freizeit: Es ist gar nicht so einfach, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen, viele Expats bleiben unter sich. Jael hat es in ihrem jungen Team etwas einfacher, Leute kennenzulernen. Inzwischen haben wir aber einen Freundeskreis aufgebaut, mit dem wir etwas trinken gehen oder an ein Konzert.

In Amsterdam beeindruckt mich die Infrastruktur für die Allgemeinheit: Es gibt Tennisplätze und Outdoor-Gyms, die für alle da sind. Die Atmosphäre ist ohnehin entspannt. Es stört hier niemanden, wenn man einfach einen Tisch aufs Trottoir stellt und draussen isst. Was viele überraschen mag: Seit ich in Amsterdam lebe, habe ich kein einziges Mal gekifft. Ich habe das Gefühl, das machen hier fast nur Partytouristen.

Ich besuche sehr gerne Museen oder gehe an Poetry-Slams. Dafür nutze ich eine Museumskarte, die mit 75 Euro pro Jahr sehr günstig ist. Zudem versuche ich, dreimal pro Woche ins Gym zu gehen, was mich monatlich 70 Euro kostet. Ein wichtiger Teil meines Alltags ist das Lesen. Ich kaufe gerne Bücher in allen Sprachen, meistens Romane, hin und wieder auch Thriller. Insgesamt gebe ich für meine Freizeit monatlich ungefähr 130 Euro aus.

Meine Freundin hat ein unlimitiertes Yoga-Abo, für das sie 70 Euro monatlich bezahlt. Der Sprachunterricht und andere Dinge wie ein Improtheater-Kurs werden von ihrem Arbeitgeber bezahlt.

Zeitungen, Zeitschriften: Ich habe die «New York Times» online für knapp 4 Euro im Monat abonniert. Bei der Arbeit liegen gratis niederländische Zeitungen auf, und ich schaue fast täglich die Schweizer Tagesschau oder Dokumentationen von SRF und Arte.

Ferien und Ausflüge: Wir haben beide fünf Wochen Ferien pro Jahr. Das ist eine Woche mehr, als in den Niederlanden üblich ist. Das liegt daran, dass meine Freundin für eine amerikanische Firma arbeitet und ich einen Schweizer Arbeitsvertrag habe.

Da wir unsere Freunde aus der Schweiz nicht mehr so oft sehen, verbringen wir unsere Ferien am liebsten gemeinsam mit ihnen. In den Niederlanden selbst unternehmen wir immer wieder Tagesausflüge, übernachten dabei aber selten auswärts. Eine Ausnahme machten wir letzten Herbst, als wir für zwei Nächte ans Meer fuhren, was für uns beide 500 Euro kostete. Diesen Winter war ich bei einem Freund in Finnland zu Besuch und konnte bei ihm wohnen. Insgesamt gebe ich für Ferien jährlich etwas über 7000 Euro aus.

Meine Freundin war kürzlich mit einer Kollegin für zwei Wochen in Mexiko, wo sie für die Unterkunft 2000 Euro bezahlt hat. Der Flug wurde von ihrem Arbeitgeber bezahlt, weil sie nach den Ferien wegen der Arbeit nach Amerika musste. Sie gibt für ihre Reisen einen ähnlichen Betrag aus wie ich.

Geschenke: Ich budgetiere monatlich etwa 35 Euro für Geschenke. Letztes Jahr war ich zu einer Hochzeit eingeladen und habe 200 Franken geschenkt. Ansonsten sind es eher Kleinigkeiten wie Blumen. Jael gibt monatlich etwa 20 Euro für Geschenke aus.

Steuern: Aufgrund meines Entsandtenvertrags und einem Doppelbesteuerungsabkommen zahle ich lediglich die direkte Bundessteuer in der Schweiz. Ich muss eine Steuererklärung ausfüllen und zahlte letztes Jahr 700 Franken, umgerechnet sind das ungefähr 760 Euro.

Bei Jael sieht es anders aus: Ihr Steuerbetrag wird direkt vom Einkommen abgezogen, das sind monatlich 1710 Euro. Altersvorsorge: Ich zahle seit drei Jahren den Maximalbetrag in die Säule 3a ein, dieses Jahr sind das 7258 Franken. Umgerechnet in Euro sind es monatlich 665 Euro, die ich auf die Seite lege. Da Jael nicht mehr in der Schweiz angemeldet ist, kann sie kein Geld in die Säule 3a einzahlen.

Spenden: Ich spende jährlich etwa 120 Euro an das Schweizerische Rote Kreuz.

Sparen und Vermögen: Ich habe knapp 55’000 Euro als Notgroschen auf einem niederländischen Bankkonto und zusätzlich umgerechnet 8000 Euro in ETF in einer Schweizer Neo-Bank investiert. Ich investiere monatlich zirka 1000 Euro in einen ETF-Sparplan.

Jael hat etwa die Hälfte ihres Geldes bei einer niederländischen Bank und ebenfalls einen Teil investiert.

Manchmal stresst es mich schon ein wenig, dass ich hier weniger verdiene als in der Schweiz und somit weniger auf die Seite legen kann, besonders im Hinblick auf eine spätere Familiengründung. Aber im Ausland zu leben, ist eine sehr spannende Erfahrung und war ein bewusster Entscheid.

Unser grösster Luxus

Für mich ist das ganz klar das Reisen. Ich war zum Beispiel für anderthalb Monate in Marokko, was mit Flug, Surfcamp und Unterkünften sicher 4000 Franken gekostet hat. Auch Interrail-Trips und Thailand gehören dazu.

Für Jael sind es Möbel. Sie liebt Interior Design und hat ein USM-Haller-Gestell aus der Schweiz mitgenommen. Den Umzug hat glücklicherweise mein Arbeitgeber bezahlt.

So fühlen wir uns

Wir fühlen uns hier sehr wohl. Die Niederländer sind unkompliziert. Vor neun Uhr fängt kaum jemand an zu arbeiten, und der Job hat generell nicht den höchsten Stellenwert. Trotzdem funktioniert alles. Das gefällt mir extrem.

In der Schweiz sind Sicherheit und Status extrem wichtig, das bekommt man von klein auf mitgegeben. Im Ausland merkt man erst, dass das vielen Leuten weniger wichtig ist. Die Frage nach dem Job kommt oft erst am Ende eines Gesprächs oder gar nicht. Es ist ein Privileg, dass man sich überhaupt so viele Gedanken über das Sparen und Anlegen machen kann.

Mit unseren Löhnen verdienen wir für niederländische Verhältnisse gut und müssen uns nicht einschränken. Wir können uns eine moderne Wohnung im Stadtzentrum leisten und das Leben geniessen. Geht man mit Niederländerinnen aus, bekommt man oft eine «Tikkie»-Anfrage, das ist wie Twint. Das nennt sich «Going Dutch» und zeigt, dass bei gemeinsamen Essen, Trinken oder anderen Ausgaben jeder seinen Anteil übernimmt, statt dass jemand die ganze Rechnung bezahlt.

Aufgezeichnet von Katrin Reichmuth. 

Hier finden Sie die bisherigen Folgen der Rubrik «Die Abrechnung». 

Was sagst du dazu?
Liebe Leserin, Lieber Leser
Der Kommentarbereich von Blick+-Artikeln ist unseren Nutzern mit Abo vorbehalten. Melde dich bitte an, falls du ein Abo hast. Noch kein Blick+-Abo? Finde unsere Angebote hier:
Hast du bereits ein Abo?
Meistgelesen