Abstimmung mit Behörden
Amazon will Hilfe im Kampf gegen Piraterie

Amazon hat eine breitere Kooperation zwischen Behörden und Unternehmen im Kampf gegen Produktpiraterie angeregt.
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Ein Mitarbeiter im deutschen Logistik- und Verteilzentrum von Amazon in Werne. Der Onlinehändler will mit Hilfe der Behörden verstärkt gegen Produktfälschungen vorgehen. (Symbolbild)
Foto: Friedemann Vogel

Nötig seien unter anderem bessere Grenzkontrollen sowie ein härteres Vorgehen gegen Produktfälscher in der Detailhandelsbranche, betonte der weltgrösste Online-Händler in einem Blogeintrag am Montag.

Als positive Beispiele für bisherige Zusammenarbeit nannte Amazon den Austausch mit der US-Grenzschutzbehörde. So seien im Herbst vergangenen Jahres dank Hinweisen des Handelskonzerns acht Sattelschlepperladungen mit gefälschten Kühlergrills mit Logos bekannter Automarken beschlagnahmt worden. Im Gegenzug habe Amazon nach Informationen der amerikanischen Grenzbehörde einen Anbieter gefälschter Ohrhörer-Hüllen von seiner Plattform verbannen und verklagen können. Insgesamt gebe Amazon jedes Quartal eine Liste entdeckter Produktfälscher an Behörden weiter.

Der Verkauf von Produktfälschungen durch Händler über die Amazon-Plattform ist seit Jahren ein grosses Problem. Der Konzern richtete eine Gruppe aus rund 20 Experten wie zum Beispiel früheren Staatsanwälten ein, die weltweit gegen Produktfälscher ermittelt.

(SDA)

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