Die Post steigt aus dem elektronischen Patientendossier (EPD) aus: Der gelbe Riese stellt die EPD-Plattform per Ende Jahr ein. Das hat Folgen für Post-Angestellte: Rund 37 Vollzeitstellen gehen verloren.
Die Post begründet den Schritt damit, dass parlamentarische Debatten zum elektronischen Gesundheitsdossier laufen. Dadurch sieht die Post das EPD abgelöst. «Seit der angekündigten Neuausrichtung ist die Nachfrage nach dem heutigen elektronischen Patientendossier gesunken», heisst es in einer Mitteilung der Post. Sie will nun den Fokus auf das elektronische Gesundheitsdossier legen. «Wir verfügen über die notwendigen Kompetenzen und langjährige Erfahrung, um der Schweiz bei der E GD Plattform einen Mehrwert zu bieten», sagt Nicole Burth, Leiterin Digital Services und Mitglied der Konzernleitung.
Aktuell nutzen rund 70'000 private Kundinnen und Kunden die EPD-Plattform der Post Sie können nun ihre Daten beziehen und in ihren Gesundheitsorder in der Post-App hinterlegen.