Darum gehts
- IWC in Schaffhausen entlässt 18 von 800 Mitarbeitenden
- Grund: Anpassung der Organisationsstruktur für langfristige Entwicklung
- Schaffhausen bleibt unverändert Produktionsstandort des Uhrenherstellers
Die Schaffhauser Uhrenfirma IWC baut Stellen ab. Das hat das Unternehmen am Freitag gegenüber mehreren Medien bestätigt. Demzufolge werden 18 der rund 800 Mitarbeitenden vor die Tür gestellt. Grund dafür sei, dass man Teile der Organisationsstruktur anpasse, «um die Entwicklung des Unternehmens und die langfristigen Entwicklungspläne widerzuspiegeln».
Laut dem Unternehmen hat man mit allen betroffenen Mitarbeitern Vereinbarungen zur Unterstützung getroffen. Der Uhrenhersteller bekennt sich aber zum Standort Schaffhausen. Dieser bleibe unverändert Heimat und Produktionsstandort. Am Freitagmorgen hatten Gerüchte über eine Massenentlassung die Runde gemacht. Von «Dutzenden» betroffenen Arbeitsstellen war die Rede. Blick erhielt von einem Leser ähnliche Informationen.
«Darf nicht bei Lippenbekenntnis bleiben»
Die Gewerkschaft Unia betont die Wichtigkeit geeigneter Massnahmen: «Es darf nicht bei einem Lippenbekenntnis zum Produktionsstandort bleiben», so Fatime Zekjiri, zuständige Gewerkschaftssekretärin der Unia Zürich-Schaffhausen. Ein starker Werkplatz Schweiz brauche auch gute und verlässliche Arbeitsplätze.
Und weiter: «Gerade bei einem Unternehmen mit einer so langen Tradition in Schaffhausen ist es wichtig, dass für die betroffenen Mitarbeitenden gute individuelle Lösungen gefunden wurden.»