Skicross-Premiere im Weltcup
Keine Schweizer Podestplätze in Serbien

Die Schweizer Skicrosser verpassen bei der Weltcup-Premiere im serbischen Kopaonik die Podestplätze. Der Olympia-Dritte Alex Fiva wird Fünfter, die Olympia-Zweite Fanny Smith Sechste.
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Die Schweizer verpassen im Skicross-Weltcup in Serbien die Podestplätze.
Foto: Wolfgang Grebien/GEPA/freshfocus

Fanny Smith, vor Wochenfrist an den Winterspielen in Livigno einzig von der Deutschen Daniela Maier bezwungen, befand sich im Halbfinal lange an zweiter Stelle, ehe sie von der Französin Marielle Berger Sabbatel noch überholt und in den kleinen Final verwiesen wurde. Der Sieg in Kopaonik ging an Sandra Näslund. Die Schwedin feierte ihren 45. Weltcup-Sieg, den sechsten in diesem Winter.

Bei den Männern schien mit Reece Howden ebenfalls der Führende der Gesamtwertung zu triumphieren. Doch der Kanadier hatte auf dem Weg zum vermeintlichen Sieg den Deutschen Florian Wilmsmann zu Fall gebracht, woraufhin auch die folgenden zwei Fahrer stürzten. Howden erhielt für seine Aktion die Gelbe Karte und wurde in den 4. Rang zurückversetzt.

Revanche in Montafon?

Nachträglich zum Sieger befördert wurde der Deutsche Tim Hronek, der auf dieser Stufe zum ersten Mal gewann. Noch in der Woche zuvor hatte Hronek zu den Unglücklichen gehört, weil er im Olympia-Halbfinal vom Berner Ryan Regez unfair ausgebremst worden war.

Das nächste Weltcup-Rennen hätte in zwei Wochen in Bakuriani in Georgien stattfinden sollen, doch dieser Event wurde abgesagt. Am 11. und 12. März erhalten die Schweizer Skicrosser ihre nächste Chance, Weltcup-Siege einzufahren.

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