Fünf Spiele, fünf Siege – so lautete die Bilanz der Schweizer Curling-Frauen in der Gruppenphase der EM in Ostrava (Tsch). Auch die Schwedinnen sind ohne Niederlage durchgekommen, weshalb die Frage im Final lautete: Wer verliert zum ersten Mal und verpasst Gold?
Leider ist die Antwort: die Schweiz. Das Team von Skip Alina Pätz mit Selina Witschonke, Stefanie Berset und Renée Frigo verliert das EM-Endspiel gegen die Equipe von Mixed-Olympiasiegerin Isabella Wranaa klar mit 2:7. Das 8. End wird erst gar nicht gespielt, die Schweizerinnen geben vorher auf.
Nachdem die Skandinavierinnen im 4. End zwei Steine schreiben und auf 3:1 stellen können, wird das 6. End zum Genickbruch für die Schweizerinnen. Wranaa und Co. können sich drei Steine notieren lassen und liegen so mit 6:2 vorne. Als Schweden dann im 7. End auch noch einen Stein stehlen kann, ist die Partie vorzeitig zu Ende.
Die Schweiz verpasst damit den 9. EM-Titel, während Schweden diesen verteidigt. Und trotzdem gibts neue Europameisterinnen. Denn 2025 gewann Anna Hasselborg als Skip die Goldmedaille, aus dem Team von Wranaa, das jetzt den Titel holt, war im letzten Jahr niemand dabei.