VA Schweizer Curlerinnen stehen im EM-Final
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Schottin versagen die Nerven:Dank dieses Steins stehen die Schweizerinnen im EM-Final

Männer erneut geschlagen
Drama pur! Schweizer Curlerinnen stehen im EM-Final

Die Schweizerinnen um Skip Alina Pätz siegen im Halbfinal gegen Schottland mit 4:3. Somit stehen sie im EM-Final. Bei den Männern bleibt es ein Turnier zum Vergessen.
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Skip Alina Pätz (Bild) zieht mit ihrem Team in den EM-Final ein. (Archivbild)
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

  • Das Team Pätz schlägt Schottland nach Drama mit 4:3
  • Im EM-Final wartet am Sonntag um 10 Uhr Schweden
  • Die Männer verlieren 7:10 gegen Norwegen
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Nick RohnerPraktikant Sportdesk

Was für ein 8. End zwischen der Schweiz und Schottland! Die Schottinnen haben den Hammer und somit das Recht auf den letzten Stein. Die Ausgangslage vor diesem letzten Versuch ist klar: Ein Schweizer Stein liegt mitten im Haus, und für Fay Henderson (24) zählt nur eines – dieser Stein muss weg, damit der Finaleinzug für Schottland eingetütet ist. Dies gelingt der schottischen Skip aber nicht, und die Schweiz darf jubeln.

Dabei sieht es lange Zeit nicht rosig für das Schweizer Team aus. Obwohl Alina Pätz (36), Selina Witschonke (27), Stefanie Berset (29) und Renée Frigo (22) nach dem ersten End mit einem Stein vorlegen, drehen die Schottinnen auf: Im vierten End schreiben sie ein Zweierhaus, stehlen gleich danach nochmals einen und gehen mit 3:1 in Führung. Am Ende belohnt sich das Schweizer Team für den Kampf und die starke Woche – die Krönung soll nun am Sonntag um 10 Uhr im Final gegen Schweden folgen.

Skip Pätz zeigt sich nach der Partie erfreut: «Ich bin sehr glücklich, auch für Stefanie und Renée. Sie spielten noch nicht so viele Turniere wie Selina und ich. Es ist immer ein unglaubliches Gefühl, mit dem Schweizer Kreuz auf dem Rücken zu spielen – und dann noch in den Final einzuziehen.»

Weitere Enttäuschung für die Männer

Der Ehrensieg der Schweizer Männer im letzten Gruppenspiel gegen Norwegen bleibt aus. Das Team um Skip Marco Hösli, Philipp Hösli, Simon Gloor und Justin Hausheer verliert gegen die Skandinavier mit 7:10 und muss somit die dritte Niederlage im fünften Spiel hinnehmen. Bereits am Freitag war klar gewesen, dass die Schweizer den Halbfinal verpassen würden.

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