Peinliches Missgeschick
Biathlon-Olympiasieger vergisst seine Patronen

Biathlon-Star Quentin Fillon Maillet unterläuft beim Einzelrennen in Nove Mesto ein doofes Missgeschick: Der Franzose hat Patronen vergessen.
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Quentin Fillon Maillet hat zu wenig Patronen dabei.
Foto: Screenshot SRF

Darum gehts

  • Quentin Fillon Maillet erlebt Patronen-Chaos bei Einzelrennen in Nove Mesto
  • Leeres Magazin zwingt ihn zu manueller Nachladung bei Minustemperaturen
  • Biathlon-Star hat mit tauben Fingern zu kämpfen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Cédric HeebRedaktor Sport

Das wichtigste Utensil im Biathlon? Das Gewehr. Doch das bringt herzlich wenig, wenn da keine Patronen drin sind.

Genau das erlebt Quentin Fillon Maillet (33) am Donnerstag beim kurzen Einzelrennen (15 statt 20 km) in Nove Mesto (Tsch). Der Franzose kommt zum zweiten Stehendschiessen und setzt ein Magazin ein – das ist allerdings leer. Als er das bemerkt, hebt er kopfschüttelnd die Hand, um einen Helfer herbeizuholen.

Dieser bringt ihm drei Ersatzpatronen, zwei hatte er noch bei sich. Das Problem: Der sechsfache Weltmeister muss nach jedem Schuss die Patronen von Hand neu einsetzen – und das bei Minustemperaturen.

«Meine Finger waren taub»

«Ich habe empfindliche Finger. Ich hatte schon warme Handschuhe an, aber meine Finger waren taub», erklärt der Doppel-Olympiasieger von 2022 gegenüber «L'Équipe». In Kombination mit seiner teilweisen Ungeschicktheit habe ihn das viel Zeit gekostet.

Weil er den fünften Schuss daneben setzt, bekommt er die Zeitstrafe von 45 Sekunden noch obendrauf, die bei der verkürzten Distanz kaum mehr aufzuholen sind. «So ist das Spiel», sagt Fillon Maillet, der am Ende 17. wird, während seine Teamkollegen Eric Perrot (24) und Émilien Jacquelin (30) einen Doppelsieg feiern.

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