Es ist ein harter Auftaktgegner, den die Schweiz an der Volleyball-Europameisterschaft zugelost bekommen hat: Die Equipe von Juan Manuel Serramalera trifft im ersten Gruppenspiel im rumänischen Cluj-Napoca gleich auf den amtierenden Olympiasieger aus Frankreich – und ist dementsprechend krasser Aussenseiter.
Davon lassen sich die Schweizer aber nicht entmutigen und zeigen vor allem in den ersten beiden Sätzen einen kämpferischen Auftritt. Nach dem 23:25 im Start-Durchgang verwickeln sie den scheinbar übermächtigen Gegner in einen wahren Krimi – 36 Minuten dauert der zweite Satz, den Frankreich schliesslich knapp mit 31:29 für sich entscheiden kann.
Mit einem 25:21 im dritten Satz macht der Favorit schliesslich den Deckel drauf – für die Schweiz schaut so schliesslich nichts Zählbares heraus. Die nächste Chance darauf bietet sich ihr aber schon am Freitag um 20 Uhr im zweiten Gruppenspiel gegen Gastgeber Rumänien.