Kunstturn-WM in Rotterdam
Starke Schweizer lassen bei Team-Final Top-Nation hinter sich

Bei der Kunstturn-WM in Rotterdam schaffen die Schweizer Männer den Sprung in die Top 5. Dabei lässt das Quintett mit den USA eine eigentlich zu den Favoriten zählende Nation hinter sich.
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Mattia Piffaretti wirbelt durch die Luft und trägt seinen Teil zur starken Schweizer Leistung bei.
Foto: AP Photo/Francisco Seco
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Cédric HeebRedaktor Sport

Das Schweizer Kunstturn-Team mit Matteo Giubellini (21), Florian Langenegger (23), Mattia Piffaretti (24), Noe Seifert (27) und Dominic Tamsel (26) zeigt an der WM in Rotterdam einen ansprechenden Auftritt, verpasst die Medaillen am Ende aber. Die Equipe belegt den 5. Platz.

Besonders am Barren zeigen Seifert, Giubellini und Piffaretti ihr Können und turnen alle über 14 Punkte. Im Gegensatz zu vielen anderen Equipen bleibt die Schweiz, die am Ende auf 246,497 Punkte kommt, sturzfrei – zur Medaille fehlen gut zweieinhalb Punkte.

Aber: Die Schweizer lassen mit den USA ein Top-Team mit über 1,3 Punkten hinter sich. Die Amerikaner sind nicht die einzigen favorisierten Turner, die patzen. So ziemlich alle Top-Nationen leisten sich Fehler und Stürze, wodurch es an der Spitze spannend bleibt. Japan, China, Grossbritannien und Russland liefern sich nach diversen Stürzen einen engen Vierkampf.

Daiki Hashimoto (25), seines Zeichens dreifacher Olympiasieger, sorgt mit einer hervorragenden Reck-Leistung dafür, dass die Japaner (251,928 Punkte) schliesslich über Gold jubeln können. Silber geht an die Russen (250,329), die unter neutraler Flagge starten müssen, die Chinesen (249,193) komplettieren das Podest auf dem 3. Rang.

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