Darum gehts
- Sara Bejlek (20) erreicht in Cincinnati erstmals einen WTA-1000-Halbfinal.
- Dort trifft sie auf die US-Amerikanerin Coco Gauff (22).
- Vier der acht Halbfinalistinnen und -finalisten in Cincinnati kommen aus den USA.
Sara Bejlek (WTA 35) überrascht am WTA-1000-Turnier in Cincinnati weiterhin: Die ungesetzte Tschechin überspringt nach der Sensation gegen die Weltnummer eins Aryna Sabalenka auch die Hürde Madison Keys (31, WTA 24) aus den USA in einem über zweieinhalbstündigen Krimi und steht nach dem 3:6, 6:4 und 7:6 im Halbfinal – noch nie ist die 20-Jährige in ihrer Karriere an einem Turnier der zweithöchsten Stufe so weit gekommen.
In der Runde der letzten vier wartet mit Coco Gauff (22) schon die nächste US-Amerikanerin auf Bejlek: Die Weltnummer vier bekundet beim 6:2 und 6:2 gegen die ukrainische Weltnummer 11 Marta Kostyuk (24) keine Probleme. Im anderen Halbfinal duelliert sich Gauffs Landsfrau Jessica Pegula (32, WTA 3) am Samstagabend Schweizer Zeit mit Iga Swiatek (25, WTA 5) aus Polen.
Bestklassierter US-Spieler scheitert
Gar zu einem reinen US-Halbfinal kommt es in Cincinnati bei den Männern – wobei der bestklassierte verbliebene einheimische Spieler nun auch nicht mehr mit dabei ist: Taylor Fritz (28, ATP 9) muss sich im Viertelfinal Landsmann Brandon Nakashima (25, ATP 22) in drei Sätzen mit 6:7, 6:4 und 3:6 beugen. Sein Halbfinal-Gegner wird Frances Tiafoe (28, ATP 23) sein, der sich in der Nacht auf Samstag mit 7:6 und 7:5 gegen den Italiener Lorenzo Musetti (24, ATP 15) durchsetzt.
Vier der acht Cincinnati-Halbfinalistinnen und -finalisten stammen damit aus den USA – und ohne den erneuten Bejlek-Coup würde die Heimnation in der Runde der letzten vier gar eine Mehrheit stellen.