Am Ende macht Viktorija Golubic kurzen Prozess. Der dritte Satz geht nur noch eine halbe Stunde. Nach drei Breaks verwertet die Zürcher Weltnummer 62 ihren zweiten Matchball mit einem Ass – und setzt damit den Schlusspunkt in dieser Wimbledon-Erstrundenpartie gegen die Belarussin Iryna Schymanowitsch (WTA 215). Am Ende steht ein 6:2, 2:6 und 6:1 auf der Anzeigetafel.
Dabei legt Golubic einen Start nach Mass hin und entscheidet den ersten Satz für sich, ohne ihrer Gegnerin auch nur eine Breakmöglichkeit zuzugestehen. Das ändert sich im zweiten Durchgang allerdings. Schymanowitsch gelingt ihr erster Service-Durchbruch der Partie zum 3:2, woraufhin Golubic in diesem Satz kein Game mehr gewinnt. Er geht so deutlich verloren.
Rechtzeitig rappelt sich die 33-Jährige danach aber wieder auf – und gibt sich im Entscheidungssatz keine Blösse. Golubic zieht somit in die zweite Runde ein, wo mit der Italienerin Jasmine Paolini (WTA 17) ein echter Härtetest wartet.