Auch Teichmann siegt
Bandecchi gibt erfolgreiches Grand-Slam-Debüt

Die Schweizerinnen bleiben an den French Open auf Erfolgskurs: Nach Belinda Bencics Sieg am Sonntag folgen ihr die Landsfrauen Jil Teichmann und Susan Bandecchi in die 2. Runde. Besonders überraschend ist dabei der Erfolg von Grand-Slam-Debütantin Bandecchi.
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Überraschender Erfolg: Grand-Slam-Debütantin Susan Bandecchi ringt mit Cristina Bucsa die Weltnummer 33 nieder.
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

In Paris steht Susan Bandecchi (WTA 215) erstmals in ihrer Karriere im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers – und feiert gegen die Spanierin Cristina Bucsa beim 6:4, 2:6 und 6:4 sogleich den ersten Sieg. Den Grundstein für den überraschenden Coup gegen die Weltnummer 33 legt die Tessinerin dabei schon im Startsatz, den sie dank zwei Servicedurchbrüchen und nicht weniger als fünf abgewehrten Breakchancen mit 6:4 für sich entscheiden kann.

Auch im zweiten Durchgang geht Bandecchi mit Break in Führung, ehe sie aber den Faden verliert. Bucsa nutzt dies gnadenlos aus, dreht den Satz und gleicht mit einem 6:2-Satzgewinn aus. Die endgültige Wende? Nein, denn Bandecchi kommt noch einmal zurück. Sie gestaltet den dritten Satz lange ausgeglichen, ehe sie mit zwei Breaks in Folge vorentscheidend auf 5:2 davonzieht. Zwar muss sie sich noch einmal den Aufschlag abnehmen lassen, verwertet dann aber die zweite Chance bei eigenem Aufschlag und holt sich schliesslich mit dem zweiten Matchball den wohl grössten Sieg ihrer Karriere.

In der 2. Runde trifft sie auf die Australierin Darja Kassatkina.

Teichmann mit lauter Unterstützung zum Sieg

Die Unterstützung angereister Bekannter ist für Jil Teichmann auf dem kleinen Court 4 an den French Open lautstark – und sie lohnt sich: Die Zürcherin schlägt in der 1. Runde von Roland Garros die Russin Ljudmila Samsonowa, immerhin die Nummer 27 der Welt, in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:4.

Dabei nimmt sie ihrer Gegnerin insgesamt fünfmal den Aufschlag ab – zuletzt zum entscheidenden sechsten Gamegewinn im zweiten Satz. In diesem hat sie zuvor schon mit Break geführt, ehe sie diesen Vorsprung aber noch einmal eingebüsst hat. Beirren lässt sie sich dadurch aber nicht: Nach 96 Minuten verwandelt sie ihren ersten Matchball mit einem Winner und schafft damit den Sprung in die nächste Runde. Gegnerin dort ist die Polin Magdalena Frech (WTA 46).

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