Darum gehts
- Roger Federers Vater Robert verliess Stiftungsrat nach 22 Jahren Ende 2025
- Er prägte Strategien für frühkindliche Bildung in Südafrika und Schweiz
- Seit 2004 über 100 Millionen CHF in Projekte investiert
Die Roger Federer Foundation besteht bereits seit 2004 und engagiert sich in sieben Ländern des südlichen Afrikas sowie in der Schweiz – über 100 Millionen Franken wurden seither in Projekte investiert.
Wie so vieles im Leben der Schweizer Tennis-Legende war und ist auch die Stiftung eine Familienangelegenheit: Ehefrau Mirka, Mutter Lynette und Vater Robert halfen die Stiftung für Kinder in Afrika ins Leben zu rufen und gehörten von Beginn an dem Stiftungsrat an – bis jetzt.
Wie CH Media meldet, schied Robert Federer (79) bereits Ende des vergangenen Jahres aus dem Gremium, dem er 22 Jahre lang angehört hatte. «Robert hat sich dazu entschieden, um Platz für neue Perspektiven und Expertise zu schaffen», schreibt Geschäftsführerin Maya Ziswiler auf Anfrage. Er werde die Stiftung jedoch weiter begleiten und unterstützen.
Durch seine öffentlichen Auftritte habe Robert Federer, der Mitte Juni seinen 80. Geburtstag feiert, der Stiftung Sichtbarkeit und positive Aufmerksamkeit verliehen. Zudem habe er die strategische Ausrichtung auf die frühkindliche Bildung in Südafrika und der Schweiz massgeblich mitgeprägt. Derzeit wird nach einer Nachfolge für den Stiftungsrat gesucht, dem neben Roger Federer selbst weiterhin seine Frau Mirka und seine Mutter Lynette angehören.