King Roger zurück in Wimbledon
Maestro sieht Krimi-Niederlage vom ehemaligen «Baby Federer»

Roger Federer hat sich am Montag diverse Spiele in Wimbledon in der Royal Box angesehen. Dabei sieht er unter anderem die Niederlage von Grigor Dimitrov und den Sieg von Jasmine Paolini.
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Roger Federer ist zurück in Wimbledon.
Foto: IMAGO/PRESSE SPORTS
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Cédric HeebRedaktor Sport

Der König ist wieder da. Roger Federer (44) stattet dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon, das der Maestro als einziger Spieler der Geschichte acht Mal gewinnen konnte, einen Besuch ab.

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Umzingelt von Bodyguards und Sicherheitsleuten betritt der Basler das Areal des All England Lawn Tennis Clubs. Seine Präsenz ist bei den zahlreichen Fans sofort spürbar. In der Royal Box auf dem Center Court nimmt Federer dann neben dem ehemaligen Schweizer Triathleten Olivier Bernhard (58) und Formel-1-Star Kimi Antonelli (19) Platz.

«Baby Federer» verliert dramatisch

Und er sieht unter anderem einen Fünfsatz-Krimi, bei dem der einstige «Baby Federer» involviert ist. Der Bulgare Grigor Dimitrov (35, ATP 146), der früh aufgrund seines sehr ähnlichen Spielstils mit Federer verglichen wurde, verliert gegen den Lokalmatadoren Arthur Fery (23, ATP 114) mit 5:7, 6:3, 6:4, 4:6, 6:7.

So verpasst Dimitrov seinen zweiten Wimbledon-Viertelfinal nach 2014, als er sogar bis in den Halbfinal vorstiess. Der Bulgare lässt im vierten Satz die Chancen auf den Sieg liegen. Zweimal führt er mit Break, zweimal bringt er diesen Vorsprung nicht ins Ziel.

So jubelt am Ende Fery, der fünf Minuten entfernt von der Anlage aufgewachsen ist. «Ich habe keine Worte», sagt der Brite im Platzinterview. «Es ist fantastisch, vor euch allen auf diesem wunderschönen Platz zu spielen. Und vor allem vor dem Grössten aller Zeiten, der in der ersten Reihe sitzt», sagt er in die Royal Box zu Federer blickend.

Paolini gerät ins Schwärmen

Zuvor hat sich Federer auch die Partie zwischen Jasmine Paolini (30, WTA 17) und der philippinischen Überraschungsfrau Alexandra Eala (21, WTA 32), die in der 3. Runde Iga Swiatek ausgeschaltet hatte, angesehen. Die Italienerin setzt sich mit 6:4, 4:6, 6:3 durch. Sie muss allerdings zugeben, dass sie zwischendurch Mühe hatte, den Fokus zu bewahren. Schuld daran ist Roger Federer.

«Er ist mein Idol. Während des Spiels musste ich mir immer wieder sagen: ‹Bleib bitte fokussiert. Denk nicht daran, dass er hier ist.›» Damit löst sie nicht nur bei Federer ein Lachen aus. «Ich habe alle seine Spiele und Finals gesehen, die er hier gespielt hat. Das ist ein unglaubliches Gefühl.»

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