Stan Wawrinka (41, ATP 125) erhält keine Wildcard für die US Open, die Ende August beginnen. Die beiden letzten Startplätze erhalten mit Darwin Blanch (18, ATP 224) und Patrick Kypson (26, ATP 115) stattdessen zwei Einheimische, wie die Veranstalter am Samstag bekanntgeben.
Wawrinka wird seine Karriere Ende der Saison 2026 beenden. Die diesjährigen US Open wären das letzte Grand-Slam-Turnier seiner Laufbahn gewesen. Mitte Juli hatte der Romand bestätigt, eine Wildcard für das Major-Turnier in New York beantragt zu haben. «Ich hoffe, dort ein letztes Mal spielen zu können», hatte sich Wawrinka damals gewünscht.
Und wie Blick von seinem Management vernommen hat, wartete Wawrinka in den letzten Tagen nur noch auf das grüne Licht aus New York. Er wäre bereit gewesen, in Flushing Meadows aufzuschlagen, befand sich aufgrund des Challenger-Turniers in Cancun (Mex) sogar schon in Übersee. Eine Verletzung oder Absage seitens des Westschweizers liegt demnach also nicht vor.
Auch nicht für Qualifikation gemeldet
Trotzdem bleibt ihm der Wunsch verwehrt. Um an den US Open teilzunehmen, müsste Wawrinka durch die Qualifikation, die am Montag beginnt – für diese ist er allerdings nicht gemeldet. Und sie war in den letzten Jahren auch nie mehr Thema für den Waadtländer.
Wawrinka gewann die US Open vor zehn Jahren. 2016 bezwang er im Final Novak Djokovic (39, ATP 5) in vier Sätzen 6:7 (1:7), 6:4, 7:5, 6:3. Seinen letzten Grand-Slam-Match bestritt er im vergangenen Juli. In der ersten Wimbledon-Runde scheiterte er nach über vier Stunden am Italiener Matteo Berrettini (30, ATP 42). Ein letztes Mal an einem Grand-Slam-Turnier aufschlagen wird er nun nicht mehr.