Darum gehts
- Jil Teichmann scheitert in Guangzhou im Viertelfinal an Kaitlin Quevedo mit 6:7, 3:6
- Die Schweizerin nutzt nur drei von elf Breakchancen und verliert den ersten Satz im Tiebreak
- Das Turnier ist eines der ersten nach dem Comeback wegen einer Verletzung am rechten Bein
Nach dem Ausscheiden im Doppel mit ihrer Landsfrau Simona Waltert (25, WTA 128) am Mittwoch verlor Jil Teichmann (29, WTA 168) am Freitagmorgen im Viertelfinal das Einzel gegen die Spanierin Kaitlin Quevedo (20, WTA 86).
Teichmann hatte während der Partie insgesamt elf Breakmöglichkeiten, konnte drei davon nutzen und hatte immer wieder gute Chancen, sich den Weg zum Sieg zu ebnen. Im ersten Satz gab sie aber selbst auch zweimal ihren Aufschlag ab. Im Tiebreak blieb sie jedoch chancenlos und verlor den Satz doch noch.
Im zweiten Satz erwischte die Schweizerin den besseren Start und führte mit einem Break 2:0. Beim 3:2-Stand liess Teichmann gleich drei Breakchancen liegen, woraufhin die Spanierin den Satz drehte. Am Ende konnte Teichmann drei Matchbälle von Quevedo abwehren – den vierten verwertete die 20-Jährige dann allerdings.
Für Teichmann war es eines der ersten Turniere nach ihrer Rückkehr auf die Tour. Erst vor zwei Wochen hatte sie nach einer Verletzung am rechten Bein ihr Comeback gegeben. Ihr bestes Ergebnis des Jahres erzielte Teichmann mit dem Halbfinal in Rabat im Mai, das grösste Spektakel lieferte sie allerdings kurz darauf an den French Open, wo sie bis in den Achtelfinal vorstiess und erst gegen die spätere Siegerin Mirra Andrejewa ausschied.