Nur Waltert verliert
Masarova glückt Revanche – Golubic ungefährdet

Rebeka Masarova erreicht in Cluj-Napoca dank eines Dreisatzsieges die zweite Runde, während Viktorija Golubic bei ihrem Auftaktspiel in Ostrava lediglich vier Games abgibt. Simona Waltert muss sich derweil in Abu Dhabi der Weltnummer 16 geschlagen geben.
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Rebeka Masarova übersteht in Cluj-Napoca die erste Runde.
Foto: Getty Images
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Rebeka Masarova (WTA 114) vertritt die Schweizer Farben am WTA-Turnier in Cluj-Napoca auch in der 2. Runde. Die 26-jährige Baslerin, die von 2018 bis 2024 für Spanien spielte, setzt sich am Dienstag gegen die Spanierin Elena-Gabriela Ruse (WTA 72) nach etwas mehr als zwei Stunden 6:1, 4:6, 6:2 durch.

Masarova gibt im ganzen Spiel nur einmal, zum 4:6 im zweiten Satz, den Service ab. Im Entscheidungssatz legt sie bei der ersten Gelegenheit mit einem Break vor und ebnet damit den Weg zu einer erfolgreichen Revanche. 2023 stiess sie am 250er-Turnier in Rumänien bis in die Halbfinals vor, ehe sie auf Ruse traf und in zwei Sätzen das Nachsehen hatte. Ihre nächste Gegnerin ist die als Nummer 4 gesetzte Chinesin Wang Yinyu (WTA 33).

Viktorija Golubic steht am WTA-250-Turnier in Ostrava in der 2. Runde. Die als Nummer 4 gesetzte Zürcherin (WTA 89) setzt sich in ihrem Auftaktmatch gegen die Österreicherin Sinja Kraus (WTA 104) diskussionslos mit 6:4, 6:0 durch. Golubic liegt einzig nach dem ersten Game nicht in Führung. Danach zieht sie auf 4:1 davon und lässt nichts mehr anbrennen. In der 2. Runde trifft die 33-Jährige auf die ehemalige Top-25-Spielerin Katie Boulter (WTA 120) aus Grossbritannien.

Waltert gegen Top-20-Spielerin chancenlos

Für Simona Waltert ist die Hürde Clara Tauson (WTA 16) am WTA-500-Turnier in Abu Dhabi zu hoch. Die 25-jährige Bündnerin (WTA 94) unterliegt der als Nummer 3 gesetzten Dänin in der 2. Runde 3:6, 1:6.

Tauson verwandelt nach 69 Minuten ihren ersten Matchball. Davor ist Waltert zwar mit einem Break in die Partie gestartet, mit dem eigenen Aufschlag gelingt es ihr aber zu selten, das Spieldiktat zu übernehmen. Mit dem ersten Service gewinnt sie nur 44 Prozent der Punkte (14 von 32), mit dem zweiten 17 Prozent (2 von 12).

Im Vergleich zu Tauson, die in der 1. Runde ein Freilos hatte, musste Waltert bis zum Aufeinandertreffen schon einiges an Energie aufwenden. Nachdem sie die Qualifikation ohne Satzverlust überstanden hatte, rang sie am Montag im Hauptfeld die für Australien spielende Daria Kassatkina in 2:44 Stunden in drei Sätzen nieder.

Trotz der deutlichen Niederlage gegen Tauson kann Waltert den Abstecher in die Vereinigten Arabischen Emirate als Erfolg verbuchen. Die gesammelten Punkte könnten die aktuelle Weltnummer 94 im Ranking zum ersten Mal in die Top 80 führen. Ihre bislang beste Rangierung war Platz 86.

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