Treffen mit Federer kostet über 10'000 Franken
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Fans flippen vor Showmatch aus:Treffen mit Federer kostet über 10'000 Franken

«Das wäre wunderschön»
Tennis-Legende Federer traut Bencic in Australien Grosses zu

Vor den am Montag beginnenden Australian Open spricht Roger Federer über die Turnierfavoriten und Favoritinnen. Einer Landsfrau traut er dabei ganz viel zu.
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Roger Federer traut Belinda Bencic am Australian Open den grossen Wurf zu.
Foto: Keystone

Darum gehts

  • Roger Federer sieht Belinda Bencic als potenzielle Grand-Slam-Gewinnerin 2026
  • Er lobt ihre starke United-Cup-Leistung und Wimbledon-Halbfinale 2025
  • Bencic startet gegen Katie Boulter, bisher nie über Achtelfinal in Melbourne
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Gelingt Olympiasiegerin Belinda Bencic endlich auch an einem Grand-Slam-Turnier der ganz grosse Erfolg? Geht es nach Roger Federer, ist die Zeit für die Schweizerin reif. Bei einem Besuch in Melbourne – im Rahmen einer Eröffnungszeremonie spielte er ein Legenden-Doppel – wurde der Tennis-Maestro nach seinen Turnierfavoriten gefragt.

Gegenüber Eurosport wandert sein Blick. «Sabalenka war auf Hartplatz sehr stark», nennt Federer erst seine Top-Favoritin. «Dann denke ich noch an Coco (Gauff) und Iga (Swiatek)», bevor er schliesslich auf Bencic zu sprechen kommt. «Sie kommt als leichte Aussenseiterin und gewinnt ihren ersten Majortitel. Das wäre wunderschön.»

Federers Optimismus beruht auf den starken Auftritten der Ostschweizerin beim United Cup – allen voran dank ihrer Siege ist sie gemeinsam mit Stan Wawrinka und Jakub Paul erst im Final an Polen gescheitert. Im letzten Jahr hat sie mit der Halbfinalqualifikation in Wimbledon ebenfalls gezeigt, dass die Lücke zur absoluten Weltspitze nach ihrer Babypause immer kleiner wird. In Melbourne war Bencic bislang aber noch nie über den Achtelfinal hinausgekommen. Zum Auftakt trifft sie in der Nacht auf Dienstag auf die Britin Katie Boulter.

Trainerabsage für Alcaraz

Bei den Männern gibt Federer seinen Favoritentipp bekannt, die «üblichen drei» – ohne Namen zu nennen. Damit meint er natürlich Novak Djokovic, Jannik Sinner und Carlos Alcaraz. Letzterem sagte er in dem Zuge gleich noch als Trainer ab.

Zuletzt hatte die schwedische Tennis-Legende Mats Wilander gemutmasst, dass der Schweizer den idealen Coach für den Spanier darstellen könnte, um ihn noch besser zu machen. Doch Federer habe keine Zeit, sich als Trainer der Tour anzuschliessen. «Meine Kinder lasten mich aus», schliesst er eine Zusammenarbeit zwischen ihm und Alcaraz mit einem Schmunzeln im Gesicht aus.

Die Schweizer Partien an den Australian Open

Am Montag:

Simona Waltert (WTA 86) – Amanda Anisimova (USA, WTA 4)

Stan Wawrinka (ATP 139) – Laslo Djere (Srb, ATP 91)

Am Dienstag:

Belinda Bencic (WTA 10) – Katie Boulter (Gb, WTA 113)

Viktorija Golubic (WTA 81) – Varvara Gracheva (Fr, WTA 74)

Das Turnier beginnt am Sonntag. Die Erstrundenpartien sind verteilt bis Dienstag, ab Mittwoch folgt die zweite Runde.

Am Montag:

Simona Waltert (WTA 86) – Amanda Anisimova (USA, WTA 4)

Stan Wawrinka (ATP 139) – Laslo Djere (Srb, ATP 91)

Am Dienstag:

Belinda Bencic (WTA 10) – Katie Boulter (Gb, WTA 113)

Viktorija Golubic (WTA 81) – Varvara Gracheva (Fr, WTA 74)

Das Turnier beginnt am Sonntag. Die Erstrundenpartien sind verteilt bis Dienstag, ab Mittwoch folgt die zweite Runde.

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