Carlos Alcaraz (23) ist definitiv zurück: Die Weltnummer 3 setzt sich im Final des ATP-1000-Turniers in Paris gegen den US-Amerikaner Ben Shelton (24/ATP 4) in zwei knappen Sätzen mit 7:6 und 7:5 durch. Damit gewinnt der Spanier erstmals seit seiner längeren Verletzungspause im Sommer ein Turnier auf der zweithöchsten Stufe des Männer-Tennis – zuvor hat er in Tokio und Wien bereits an ATP-500-Turnieren wieder triumphiert.
Die Revanche für den verlorenen US-Open-Viertelfinal gegen den gleichen Gegner ist für Alcaraz aber ein hartes Stück Arbeit. Im ersten Satz servieren beide Spieler souverän – Breaks gibt es keine. Im Tiebreak behält Alcaraz mit einem 7:5 knapp die Oberhand.
Shelton startet dann besser in den zweiten Satz und schafft in einem über siebenminütigen Game den ersten Service-Durchbruch der Partie zum 3:2. Alcaraz kommt aber zurück, holt seinerseits das erste Break zum 4:4 und hat in der entscheidenden Phase den längeren Atem. Beim Stand von 6:5 gelingt ihm das zweite Break – es ist nach fast zwei Stunden gleichbedeutend mit dem Sieg.
Alcaraz gewinnt damit sein insgesamt neuntes Masters-Turnier, wobei er in Paris seine Sieg-Premiere feiert – zumindest in der Halle. An den French Open in der französischen Hauptstadt hat er schon zweimal triumphiert.