Darum gehts
- Stan Wawrinka springt auf Weltranglistenplatz 113
- Belinda Bencic trotz frühem Aus in Melbourne erstmals seit 2023 auf Platz 9
- Bencic profitiert von Achtelfinal-Niederlage von Titelverteidigerin Keys
Stan Wawrinka (40) hat bei seinem letzten Auftritt an den Australian Open das Publikum verzückt. Und auch seine Gegner. «Ich bin stolz darauf, ihn als Freund und Rivalen zu bezeichnen», sagte etwa Novak Djokovic (38, ATP 3).
Der Lohn für den Exploit des Lausanners: rund 176'000 Franken und ein schöner Sprung in der Weltrangliste. Neu liegt «Stan the Man» auf Platz 113, es ist seine beste Klassierung seit Juli 2024. Damals stand er auch letztmals unter den besten 100 Spielern der Welt. An diese Tür klopft er nun wieder.
Bencic gewinnt Platz trotz frühem Aus
Überraschend früh endeten die Australian Open für Belinda Bencic (28). Trotzdem macht auch die Ostschweizerin einen Platz im WTA-Ranking gut und ist neu die Nummer 9 der Welt. Erstmals seit März 2023 ist ihre Position damit wieder einstellig.
Und das, obwohl sie im Vergleich zum Vorjahr, wo sie nach ihrer Mutterschaftspause zurückkehrte und bis in den Achtelfinal vorstiess, nun 150 Punkte verliert. Wie lässt sich ihr Ranggewinn dann erklären? Ganz einfach: Vorjahressiegerin Madison Keys (30) scheiterte heuer im Achtelfinal, verlor 1200 Punkte und rutschte von Platz 9 auf 15 ab.