Carlos Alcaraz (ATP 1) steht erstmals in seiner Karriere im Halbfinal des Australian Open. Gegen Lokalmatador Alex de Minaur (ATP 6) setzt sich der Spanier in 2:15 Stunden 7:5, 6:2, 6:1 durch. Nach einem umkämpften ersten Satz, in dem De Minaur vom 0:3 zum 3:3 und vom 3:5 zum 5:5 ausgleicht, ehe er den Satz abgeben muss, bleibt Alcaraz in der Folge unantastbar. Damit hat der sechsfache Grand-Slam-Sieger in den bisherigen fünf Partien des Turniers noch keinen Satz abgegeben.
Sein Gegner im Halbfinal wird Alexander Zverev sein. Der Vorjahresfinalist gewinnt seinen Viertelfinal 6:3, 6:7 (5:7), 6:1, 7:6 (7:3) gegen den US-Amerikaner Learner Tien. Nach etwas mehr als drei Stunden verwandelt er im Tiebreak des vierten Satzes seinen vierten Matchball gegen den 20-Jährigen. Damit steht Zverev zum vierten Mal im Halbfinal des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres.
Sabalenka weiter ohne Satzverlust
Bei den Frauen bleibt die Topgesetzte Aryna Sabalenka souverän. Die Weltnummer 1 setzte sich im Viertelfinal 6:3, 6:0 gegen die US-Amerikanerin Iva Jovic durch. Die 18-Jährige, die in den Runden zuvor noch keinen Satz abgab, unterliegt Sabalenka nach anderthalb Stunden. Damit steht die Belarussin zum vierten Mal in Serie im Halbfinal der Australian Open. 2023 und 2024 gewann Sabalenka den Titel, im vergangenen Jahr unterlag sie im Final der US-Amerikanerin Madison Keys.
Im dritten Viertelfinal bezwingt die Ukrainerin Elina Switolina (WTA 12) Coco Gauff (WTA 3) überraschend deutlich mit 6:1, 6:2. Sie setzt sich gegen die US-Amerikanerin in nur 59 Minuten mit ihrem ersten Matchball durch. Für Switolina ist der Halbfinaleinzug das bislang beste Resultat am Australian Open, dreimal scheiterte sie zuvor im Viertelfinal. Nun wartet mit Sabalenka die aktuelle Weltnummer 1 im Kampf um den Finaleinzug.
Einige Viertelfinal-Knaller folgen noch
Am Mittwoch stehen die restlichen vier Viertelfinals auf dem Programm: Jessica Pegula (WTA 6) trifft auf Amanda Anisimova (4), Elena Rybakina (5) auf Iga Swiatek (2). Lorenzo Musetti (ATP 5) bekommt es mit Rekordsieger Novak Djokovic (4) zu tun, Ben Shelton (7) fordert die Weltnummer 2 Jannik Sinner.