Darum gehts
- Roger Federer und Mary Carillo treten 2026 in Hall of Fame ein
- Federer gewann 20 Grand-Slam-Titel, Carillo kommentierte Herrenmatches als erste Frau
- 30 Hall-of-Fame-Mitglieder nehmen am 29. August in Newport teil
Am 29. August wird Newport, Rhode Island, zum Mittelpunkt der Tenniswelt. Die International Tennis Hall of Fame begrüsst ihren Jahrgang 2026, darunter die Tennislegende Roger Federer und die Pionierin der Sportberichterstattung Mary Carillo.
Die Zeremonie auf den historischen Rasenplätzen findet nur einen Tag vor dem Start der US Open statt und zieht Tennisgrössen wie Stefan Edberg, John McEnroe, Martina Navratilova und die Bryan-Brüder an. Rund 30 bereits aufgenommene Mitglieder werden erwartet.
Roger Federer, der 2022 nach einer beispiellosen Karriere zurücktrat, wird direkt im ersten Jahr seiner Berechtigung aufgenommen. Der Schweizer ist der erste männliche Spieler mit 20 Grand-Slam-Titeln – darunter rekordverdächtige 8 Wimbledon-Siege, 6 Australian Open, 5 US Open und 1 French Open.
Federer dominierte zwei Jahrzehnte lang die Tenniswelt, gewann 103 ATP-Titel im Einzel und führte die Weltrangliste 310 Wochen als Nummer 1 an. Zudem holte er Gold im Doppel bei den Olympischen Spielen 2008 und führte die Schweiz 2014 zum Davis-Cup-Triumph.
Auch Carillo wird aufgenommen
Neben Federer wird auch Mary Carillo aufgenommen. Die Wimbledon-Mixed-Doppel-Siegerin von 1977 baute eine bahnbrechende Karriere als Sportjournalistin auf und kommentierte als erste Frau regelmässig Herrenmatches auf höchstem Niveau. Mit der Berichterstattung über 16 Olympische Spiele und zahlreichen Auszeichnungen, darunter sechs Emmy Awards und drei Peabody Awards, gehört sie zu den herausragenden Persönlichkeiten im Tennis. Ihr Einfluss hat Türen für viele nachfolgende Analystinnen geöffnet.
Die Aufnahme der beiden Grössen unterstreicht ihren prägenden Einfluss auf die Tenniswelt. Die Feierlichkeiten in Newport versprechen einen glanzvollen Auftakt für die bevorstehenden US Open.
Dieser Artikel ist zuerst auf «Sportal.bg» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.