Achtelfinal-Aus in Gstaad
Stricker findet nach Spielunterbruch nicht mehr in die Spur

Nach dem starken Auftakt in die Swiss Open in Gstaad muss Dominic Stricker im Achtelfinal die Segel streichen. Die Weltnummer 100 ist eine zu grosse Hürde für den Berner.
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Dominic Stricker muss in Gstaad im Achtelfinal die Segel streichen.
Foto: keystone-sda.ch
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Die Geduldsprobe endet für Dominic Stricker (23) mit einer Enttäuschung: Der Berner verliert seine Achtelfinal-Partie von Gstaad gegen den Kasachen Alexander Schewtschenko (25, ATP 100), die am Donnerstag wegen des wechselhaften Wetters und der einbrechenden Dunkelheit beim Stand von 4:3 aus seiner Sicht hat unterbrochen werden müssen, in zwei Sätzen mit 6:7 und 2:6.

Dabei besonders bitter: Beim Unterbruch am späten Abend hat Stricker noch mit Break geführt. Diesen Schwung kann er am Tag darauf nicht mitnehmen: Früh muss er sich den eigenen Aufschlag abnehmen lassen, ehe er den ersten Satz im anschliessenden Tie-Break knapp verliert.

Es ist ein Rückschlag, von dem sich die mit einer Wildcard ausgestattete Weltnummer 360 nicht mehr erholen kann: Bereits bei erster Gelegenheit schafft Schewtschenko im zweiten Durchgang das Break, später legt er zum 5:2 nach – die Vorentscheidung in diesem Spiel. Nach knapp 90 Minuten steht Strickers Niederlage dann fest, womit auch der letzte Schweizer im Einzel-Wettbewerb von Gstaad ausgeschieden ist.

Dennoch dürfte Stricker das Heimturnier im Berner Oberland gut in Erinnerung behalten: In der Startrunde holte er sich mit einer überzeugenden Leistung gegen den Spanier Jaume Munar (ATP 44) seinen ersten Sieg auf der ATP-Tour seit einem Jahr.

Und die Swiss Open sind für Stricker noch nicht zu Ende: Noch am späten Freitagnachmittag steht er zusammen mit Landsmann Dylan Dietrich im Viertelfinal des Doppel-Turniers im Einsatz.

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