Darum gehts
- Jannik Sinner (24) schlägt Andrey Rublev im Viertelfinal in Rom klar
- Mit 32 Masters-Siegen in Serie bricht er Djokovics Rekord
- Ein Turniersieg würde ihn zum ersten italienischen Champion seit 1976 machen
Jannik Sinner (24, ATP 1) lässt im Viertelfinal des ATP-Masters in Rom nichts anbrennen und bezwingt Andrey Rublev (28, ATP 14) souverän in zwei Sätzen (6:2, 6:4). Mit diesem Erfolg baut der Italiener seine Wahnsinnsserie bei Masters-1000-Turnieren weiter aus und bricht den Rekord von Tennis-Legende Novak Djokovic (38, ATP 4).
32 Masters-Siege in Serie Mit seinem jüngsten Erfolg im Foro Italico feiert Sinner seinen 32. Sieg in Serie auf ATP-1000-Niveau. Damit löst er den Serben als Rekordhalter ab, der im Jahr 2011 31 Masters-Partien ungeschlagen geblieben war. Nach seinem Triumph für die Geschichtsbücher betont der Südtiroler: «Ich spiele nicht wegen der Rekorde, ich spiele nur für meine eigene Geschichte. Gleichzeitig bedeutet mir das sehr viel, aber morgen ist ein neuer Tag, ein neuer Gegner, ein anderer Gegner.»
Dieser «nächste Gegner» heisst Daniil Medwedew (30, ATP 9). Sollte die Weltnummer eins auch diese Hürde nehmen, wartet im Final entweder sein Landsmann Luciano Darderi (24, ATP 20) oder der Norweger Casper Ruud (27, ATP 25). Ein Turniersieg hätte historische Ausmasse: Sinner wäre der erste Italiener seit Adriano Panatta (75) im Jahr 1976, also seit 50 Jahren, der die Italian Open gewinnt. Zudem wäre er nach Djokovic der erst zweite Spieler der Geschichte, der alle neun ATP-1000-Trophäen mindestens einmal in die Höhe stemmen dürfte.