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Sportler des Jahres:Hier wird Odermatt zum 5. Mal in Folge ausgezeichnet

Seriensieger und Debütantin
Odermatt und Kambundji sind Sportler des Jahres

Die Sports Awards sind vergeben. Bei den Männern gewinnt mit Marco Odermatt der Seriensieger, bei den Frauen gibts eine Premiere: Ditaji Kambundji holt sich erstmals den Titel der Sportlerin des Jahres.
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Marco Odermatt ist zum fünften Mal in Serie Sportler des Jahres.
Foto: Stefan Bohrer

Der Seriensieger

Marco Odermatt (28) ist schon vor seinem fünften Triumph in Folge an den Sports Awards zum Scherzen aufgelegt. Als Moderatorin Fabienne Gyr (38) ihn auf die Biografie anspricht und ihn fragt, was er denn im Alter von 50 Jahren noch mache, sagt er trocken: «Coiffeur!» Moderatorin Gyr, die zuvor in der Sendung Franjo von Allmen seine Glückszahl in die Haare rasiert hat (siehe unten), entgegnet lachend: «Darf ich dann zu dir in die Ausbildung kommen?» Zu seinem Sieg meint Odermatt später: «Wow, es ist nach wie vor eine Ehre!»

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Über von Allmens Haarschnitt:Odermatt kann sich Spruch nicht verkneifen
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«Das ist das Problem»:Entschuldigt sich hier Odermatt fast für seinen Sieg?

Die elegante Debütantin

Es ist der nächste Streich einer besonderen Sportfamilie. Leichtathletik-Star Ditaji Kambundji (23) lässt sich zur Sportlerin des Jahres küren – und macht es damit ihrer Schwester Mujinga (33, Siegerin 2019 und 2022) gleich. Sie erscheint im schicken, selbst genähten Abendkleid – und meint: «Ein riesiges Merci an meine Familie – ihr habt mich von Tag eins an unterstützt.»

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Wie schon ihre Schwester:Kambundji mit deutlichem Vorsprung Sportlerin des Jahres

Haarige Angelegenheit

Unvergessen, wie die Ski-Männer nach der WM 2025 mit kuriosen Frisuren feierten. Jetzt setzt Moderatorin Gyr noch einen drauf – und sorgt für den TV-Moment des Abends. Sie rasiert Franjo von Allmen (24) live während der Sendung dessen Glückszahl 42 auf den Hinterkopf. Weil sie ein Nein des Ski-Stars erwartet hat, kommt sie ganz schön ins Zittern.

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Mit zittriger Hand:Hier rasiert Gyr von Allmen seine Glückszahl ins Haar

Die grosse Fete

Von Allmens grossartige Saison mit dem Olympia-Gold-Triple ist seit ein paar Tagen Geschichte. Gibts nun noch eine Abschlussfeier? Der Berner Oberländer grinst und meint: «Es gibt sicher die eine oder andere Gelegenheit, bei der man sich mal gehen lassen kann. Da kann man mit gutem Gewissen auch mal später ins Bett.» Einen Urlaub irgendwo im Süden habe er hingegen nicht im Sinn. «Das ist nicht so meins. Ich bleibe lieber zu Hause in der Heimat – und schwinge mich mal auf den Motocross-Töff.»

Die Gewinner und Gewinnerinnen der Sports Awards

Sportlerin des Jahres: Ditaji Kambundji (Leichtathletik, 1. Auszeichnung)

Sportler des Jahres: Marco Odermatt (Ski alpin, 5. Auszeichnung)

MVP des Jahres: Géraldine Reuteler (Frauen-Nationalteam, 1. Auszeichnung)

SRF 3 Best Talent: Debora Annen (Bob, 1. Auszeichnung)

Team des Jahres: Eishockey-Nationalmannschaft der Männer (3. Auszeichnung)

Para-Sportler/in des Jahres: Catherine Debrunner (Rollstuhlsport, 2. Auszeichnung)

Trainer des Jahres: Patrick Fischer (Eishockey-Nati, 3. Auszeichnung)

Sportlerin des Jahres: Ditaji Kambundji (Leichtathletik, 1. Auszeichnung)

Sportler des Jahres: Marco Odermatt (Ski alpin, 5. Auszeichnung)

MVP des Jahres: Géraldine Reuteler (Frauen-Nationalteam, 1. Auszeichnung)

SRF 3 Best Talent: Debora Annen (Bob, 1. Auszeichnung)

Team des Jahres: Eishockey-Nationalmannschaft der Männer (3. Auszeichnung)

Para-Sportler/in des Jahres: Catherine Debrunner (Rollstuhlsport, 2. Auszeichnung)

Trainer des Jahres: Patrick Fischer (Eishockey-Nati, 3. Auszeichnung)

Der Schoggi-Liebhaber

Auf die Frage, welchen Plan B im Leben er gehabt hätte, sagt Eishockey-Nati-Coach Patrick Fischer (50) ohne lange zu überlegen: «Ich hätte wohl einen Kiosk aufgemacht.» Warum? Weil im frischgekürten Trainer des Jahres offenbar schon seit jeher eine grosse Leidenschaft schlummert. Und zwar für den Mars-Riegel. Fischer meint lachend: «Diese Liebe ist bis heute geblieben – ich mag allgemein alles, was schokoladig ist.».

Die Wertvollste

Nati-Offensiv-Ass Géraldine Reuteler (26) räumt in der Kategorie «MVP» ab, sagt gegenüber Blick aber schon vor der Show: «Man hätte jede aus unserem Team für diesen Award nominieren können.» Auf der Bühne bedankt sie sich «bei der ganzen Schweiz» für das letztjährige EM-Märchen in der Heimat und meint schliesslich: «Ich möchte jemanden hervorheben – und zwar mein Mami. Ich liebe dich über alles.» Mutter Evelyne verdrückt im Publikum einige Tränen.

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Zum «MVP» gekürt:Mama Evelyne weint bei Rede von Géraldine Reuteler

Der Schlagfertige

Schwingerkönig Armon Orlik (30) sorgt für einen Lacher während der TV-Gala. Als Moderator Rainer Maria Salzgeber (56) ihn fragt, weshalb man über ihn immer noch so wenig weiss, entgegnet der Bündner: «Ist das jetzt ein Vorwurf?» Dann sagt er doch noch: «Der mediale Fokus ist schön – und ich bin in einem Alter, in dem ich das geniessen kann.»

Die Krawattenhilfe

Tennis-Talent Henry Bernet (19) ist das erste Mal zur grossen Sause in den SRF-Studios eingeladen. Papa Robert begleitet den Junioren-Australian-Open-Sieger von 2025 und staunt offenbar mit ihm, wie der Sohnemann erzählt: «Wir waren richtig überrascht ob der Dimension dieses Anlasses.» Auf dem Goldenen Teppich gesteht er dann auch, dass das Tragen eines Anzuges für ihn noch etwas ungewohnt sei: «Die Krawatte hat mein Vater für mich gebunden – das muss ich noch lernen.»

Die Bundesratstränen

Bundesrat Martin Pfister (62) gesteht im Interview während der Show, dass er im Vorjahr bei einem Sportereignis besonders emotional wurde – und zwar beim Hürden-Weltmeistertitel von Ditaji Kambundji, die nun neue Sportlerin des Jahres ist, in Tokio: «Als sie im TV-Interview weinen musste, sind auch bei mir die Tränen gekommen.»

Hoch hinaus

Mountainbike-Legende Nino Schurter (39) wird nach seinem Rücktritt mit einem Beitrag in der Sendung gewürdigt. Der Bündner will sich neuen Herausforderungen widmen – und mehr Zeit für die Familie haben. Tochter Lisa hält in einer berührenden Videobotschaft fest, dass nun der Klettersteig warte: «Ich freue mich besonders darauf, mit dir bouldern zu gehen.»

Die Gala zum Nachlesen im Ticker:

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