Während Skifans noch den Kitzbühel-Zauber mit vier Schweizer Podestplätzen und einem Doppel-Sieg geniessen, bleibt den Fahrern fast keine Zeit für Erholung. In Schladming stehen am Dienstag und Mittwoch je ein Riesen und Slalom auf dem Programm. Marco Odermatt hat nur wenige Tage nach dem verpassten Abfahrtssieg die Chance, im Riesenslalom von Schladming zu reüssieren – wie schon im Jahr 2024.
| Datum | Event | Startzeit |
| Dienstag, 27. Januar | 1. Lauf Riesenslalom | 17.45 Uhr |
| Dienstag, 27. Januar | 2. Lauf Riesenslalom | 20.45 Uhr |
| Mittwoch, 28. Januar | 1. Lauf Slalom | 17.45 Uhr |
| Mittwoch, 28. Januar | 2. Lauf Slalom | 20.45 Uhr |
Vom traurigsten Podest der Hahnenkamm-Geschichte zum nächsten Vollerfolg?
Es waren ungewohnte Emotionen, die man von Marco Odermatt bei der Siegerehrung am Samstag zu sehen bekam. Schluchzend stand er neben dem Tagessieger Giovanni Franzoni und konnte seinen zweiten Platz alles andere als geniessen. Sein grosses Ziel, erstmals auf der Streif einen Abfahrtssieg einzufahren, verpasste er um 0,07 Sekunden.
Diese Enttäuschung gilt es für Odermatt nun schnellstmöglich wegzustecken. Bereits am Dienstagabend steht er erneut im Starthaus, wenn in Schladming der letzte Riesenslalom vor Olympia ansteht. Apropos Olympia: Natürlich führt der Nidwaldner das Schweizer Ski-Aufgebot für das Saisonhighlight an, an dem 175 Schweizerinnen und Schweizer Edelmetall jagen werden.
Caviezel-Comeback nach über einem Jahr Zwangspause
In Schladming sahen die Fans bereits mehrere Schweizer Siege. Erfolgreichster Fahrer ist Pirmin Zurbriggen, der zwischen 1988 und 1990 drei Siege in Abfahrt, Super-G und Kombi feierte. Marco Odermatt triumphierte 2024 im Riesen, ein Jahr zuvor jubelte die Schweiz dank Loïc Meillard und Gino Caviezel über einen Doppelsieg im Slalom. Letzterer gibt nach 13 Monaten Verletzungspause diesen Dienstag sein langersehntes Weltcup-Comeback.
Nach den finanziellen Festspielen in Kitzbühel mit 350'000 Euro Preisgeld pro Wettkampftag werden in Schladming wieder kleinere Brötchen gebacken. Knapp 55'000 Euro gibts für den Tagesschnellsten, die beiden Plätze dahinter werden mit rund 26'000 und 14'000 vergütet. Insgesamt werden 168'000 Euro pro Rennen verteilt.