Sonja Nefs Tochter im Pech
Schweizer Duo schrammt bei Junioren-WM an Podest vorbei

Die Schweizer Frauen haben in der Team-Kombi der Junioren-WM beste Aussichten auf das Podest, ehe im Slalom bei äusserst garstigen Bedingungen alles anders kommt: Elena Stucki und Anna Flatscher klassieren sich als bestes Swiss-Ski-Duo auf Rang vier.
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Elena Stucki (l.) und Anna Flatscher posieren im Zielgelände in Narvik – sie werden Vierte.
Foto: Swiss-Ski

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Duo verpasst Podest bei Junioren-WM in Narvik um 40 Hundertstel
  • Französinnen Charbonnier und Charbotel dominieren Super-G und Slalom souverän
  • Alle vier Schweizer Teams in den Top 15, Wetter spielte nicht mit
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Marco PescioReporter Sport

Schneeregen, dichtester Nebel – und mitten drin in diesem Winterchaos rutscht ein Schweizer Duo im packenden Rennfinish noch vom Podest: Elena Stucki und Anna Flatscher müssen sich in der Team-Kombination der Junioren-WM in Narvik (Nor) mit Leder begnügen.

Rang vier wird es am Ende, weil die Französinnen Emy Charbonnier und Ilona Charbotel mit den Verhältnissen im kombinierten Bewerb aus Super-G und Slalom deutlich am besten zurechtkommen. Während Erstere sich gleichzeitig auch den Super-G-Weltmeistertitel krallt, fährt Charbotel im Slalom den Sieg souverän nach Hause und stösst damit die beiden noch auf Rang drei liegenden Schweizerinnen vom Treppchen.

Flatscher, die 18-jährige Tochter der früheren Weltmeisterin Sonja Nef und des Swiss-Ski-Alpindirektors Hans Flatscher, hatte ihr Team – nach Stuckis achtem Rang im Super-G – mit einem guten Lauf in gute Position gebracht. Am Ende fehlten in der Gesamtabrechnung aber 40 Hundertstel auf WM-Bronze und 92 Hundertstel auf den Sieg.

Alle vier Schweizer Teams in Top 15

Das zweitbeste Schweizer Resultat holt das Gespann Sina Fausch/Elyssa Kuster heraus – mit Schlussrang sechs. Dies, nachdem Fausch im Super-G auf Rang fünf gefahren war. Zwischenzeitlich viel Hoffnungen auf Edelmetall durften sich auch die Super-G-Vierte Dania Allenbach sowie Sue Piller machen. Letztere fiel im Slalom allerdings noch weit zurück, so dass die Paarung am Ende Platz zehn belegte. Drei Ränge vor dem vierten Schweizer Team, das aus Céline Reichenbach und Shaienne Zehnder bestand.

Weiter geht es an der bislang von schlechtem Wetter geprägten Junioren-WM, bei der zu Beginn die Abfahrtsbewerbe von Frauen und Männern abgesagt werden mussten, am Montag. Dann stehen, so Petrus will, der Super-G der Männer sowie im Zusammenspiel damit die Team-Kombi an.

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