Darum gehts
Bei den Ski-Juniorenweltmeisterschaften, wo dereinst Marco Odermatt sechs Goldmedaillen gewann, möchte Swiss-Ski auch in diesem Jahr wieder gross abräumen. Gleich 16 Athletinnen und Athleten werden die Schweiz im norwegischen Narvik vertreten. Nach den starken Auftritten im vergangenen Jahr (Stefanie Grob und Jasmin Mathis mit je zwei Medaillen) sind die Erwartungen erneut hoch, wenn es dann am Samstag mit der eröffnenden Männer- und Frauen-Abfahrt klappen sollte.
Frauen:
Allenbach Dania (2007, SC Turbach-Bissen)
Fausch Sina (2005, SC Larein Jenaz)
Flatscher Anna (2008, SC Gossau)
Fournier Juliette (2007, SC Arpettaz)
Kuster Elyssa (2005, SC Gossau)
Piller Sue (2005, SC Schönried)
Reichenbach Céline (2005, SC Lauenen)
Stucki Elena (2005, SC Mundaun)
Zehnder Shaienne (2006, SC Ahorn-Hergiswil)
Männer:
Clarke Robert (2006, SC Morgins)
Fux Giuliano (2005, SC Grächen)
Hannart Aymeric (2007, SC Illhorn/Chandolin)
Manser Sandro (2005, SC Feusisberg)
Spencer Jack (2005, SC Gstaad)
Stucky Luis (2005, SC Zermatt)
Wyrsch Aurelio (2005, SC Valens)
Startberechtigt bei den diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaften der Alpinen sind Athletinnen und Athleten mit den Jahrgängen 2005 bis 2009.
Frauen:
Allenbach Dania (2007, SC Turbach-Bissen)
Fausch Sina (2005, SC Larein Jenaz)
Flatscher Anna (2008, SC Gossau)
Fournier Juliette (2007, SC Arpettaz)
Kuster Elyssa (2005, SC Gossau)
Piller Sue (2005, SC Schönried)
Reichenbach Céline (2005, SC Lauenen)
Stucki Elena (2005, SC Mundaun)
Zehnder Shaienne (2006, SC Ahorn-Hergiswil)
Männer:
Clarke Robert (2006, SC Morgins)
Fux Giuliano (2005, SC Grächen)
Hannart Aymeric (2007, SC Illhorn/Chandolin)
Manser Sandro (2005, SC Feusisberg)
Spencer Jack (2005, SC Gstaad)
Stucky Luis (2005, SC Zermatt)
Wyrsch Aurelio (2005, SC Valens)
Startberechtigt bei den diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaften der Alpinen sind Athletinnen und Athleten mit den Jahrgängen 2005 bis 2009.
Die Frauen als grösste Schweizer Trümpfe
Die grössten Schweizer Edelmetall-Hoffnungen liegen diesmal bei den Frauen. Angeführt wird das Team von Sue Piller. Die 20-Jährige aus dem Berner Oberland (Ski-Club Schönried) bringt für ihr Alter bereits verblüffend viel Erfahrung mit. Sie stand bei den Olympischen Spielen schon am Start und hat sich im Riesenslalom-Weltcup bereits etabliert. Mit Rang sechs in Spindlermühle gelang ihr in diesem Winter sogar ein Spitzenresultat. In Narvik gehört sie deshalb im Riesenslalom zu den ganz heissen Kandidatinnen auf Gold.
Ebenfalls im Riesenslalom stark einzuschätzen ist Dania Allenbach. Die 19-Jährige, die wie Piller aus dem Saanenland kommt, sammelte bei ihren ersten beiden Weltcup-Einsätzen gleich Punkte und überzeugte im Europacup mit mehreren Podestplätzen in dieser Saison.
Ein besonderes Augenmerk gilt zudem Anna Flatscher. Die erst 18-Jährige zählt zu den spannendsten Talenten im Schweizer Nachwuchs. Auf FIS-Stufe feierte sie in diesem Winter bereits mehrere Siege im Slalom und Riesenslalom. Als Tochter von Ex-Weltmeisterin Sonja Nef (53) und Swiss-Ski-Alpindirektor Hans Flatscher bringt sie zudem viele Ski-Gene im Gepäck mit.
Die internationale Konkurrenz kommt bei den Frauen unter anderem aus Schweden: Cornelia Öhlund (20) gilt als eine der stärksten Fahrerinnen des gesamten Teilnehmerfelds. Bereits 2022 feierte sie ihr Debüt im Weltcup. Dort fuhr sie schon mehrere Top-10 Resultate ein und auch in Cortina durfte sie kürzlich erstmals Olympia-Luft schnuppern.
Männer mit vielen Aussenseiterchancen
Bei den Männern präsentiert sich die Ausgangslage etwas anders. Ein klarer Topfavorit aus der Schweiz fehlt, dennoch bringt das Team mehrere Fahrer mit Podestpotenzial an den Start.
Im Speedbereich ruht die grösste Hoffnung auf Sandro Manser. Der 20-jährige Abfahrer aus Pfäffikon SZ, der wie einst Wendy Holdener im Hoch-Ybrig das Skifahren erlernte, zeigte im Europacup eine starke Saison und stand bereits mehrfach auf dem Podest. Einmal sogar ganz oben. In der Abfahrt zählt er deshalb durchaus zu den Medaillenkandidaten. Auch Robert Clarke (20) vom Ski-Club Morgins VS könnte mit einer guten Fahrt überraschen.
In den technischen Disziplinen besitzen mehrere Schweizer Chancen auf eine Spitzenplatzierung. Die beiden Walliser Giuliano Fux und Aurelio Wyrsch sowie auch der Gstaader Jack Spencer (alle drei 20-jährig) haben auf FIS-Stufe wiederholt ihr Tempo gezeigt.
Die grösste Konkurrenz der jungen Männer kommt unter anderem aus Deutschland, Österreich und Grossbritannien. Namen wie Benno Brandis (De, 19), Felix Rösle (De, 21) oder Slalom-Spezialist Asaja Sturm (Ö, 19) und die drei Carrick-Smith Brüder (Gb) gehören zu den meistgenannten Favoriten. Auch die Lokalmatadoren aus Norwegen sind besonders in den technischen Disziplinen (genau wie im Weltcup) besonders gefährlich.
Die 45. alpinen Junioren-Weltmeisterschaften finden vom 5. bis 15. März in Narvik (No) statt. Bei den Wettkämpfen startberechtigt sind Nachwuchsfahrer der Jahrgänge 2005 bis 2009. Von Swiss-Ski sind neun Frauen und sieben Männer vor Ort.
Der norwegische Skiort trägt die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2029 aus und war bereits 2020 Gastgeber der Junioren-WM. Damals mussten die Titelkämpfe jedoch wegen der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen werden. Die Hafenstadt mit rund 14'000 Einwohner liegt nördlich des Polarkreises und ist direkt am Meer.
Die 45. alpinen Junioren-Weltmeisterschaften finden vom 5. bis 15. März in Narvik (No) statt. Bei den Wettkämpfen startberechtigt sind Nachwuchsfahrer der Jahrgänge 2005 bis 2009. Von Swiss-Ski sind neun Frauen und sieben Männer vor Ort.
Der norwegische Skiort trägt die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2029 aus und war bereits 2020 Gastgeber der Junioren-WM. Damals mussten die Titelkämpfe jedoch wegen der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen werden. Die Hafenstadt mit rund 14'000 Einwohner liegt nördlich des Polarkreises und ist direkt am Meer.