Das Podest
GOLD: Schweiz
SILBER: Österreich
BRONZE: Italien
Der Medaillenspiegel
- Schweiz (2 Gold / 1 Silber / 1 Bronze)
- Norwegen (1/1/1)
- Italien (1/1/1)
- Slowenien (1/1/0)
- Frankreich (1/1/0)
- USA (1/0/1)
- Österreich (0/2/2)
- Slowakei (0/1/0)
Nach sieben von elf Entscheidungen. Im Super-G der Männer wurden zwei Silbermedaillen vergeben.
Ski: Das sagen unsere Weltmeister zum Team-Gold
Das Rennen
Die Achtelfinals verlaufen ganz ohne Knall. Die favorisierten Nationen setzen sich allesamt durch. Die Schweiz mit Holdener, Zenhäusern, Danioth und Yule gibt sich gegen Belgien keine Blösse.
Im Viertelfinal warten dann die starken Schweden – und es wird ein dramatisches Duell. Ramon Zenhäusern muss beim Stand von 1:2 im letzten Durchgang liefern. Und haut die Schweden dank der besseren Zeit raus!
Gegen Deutschland im Halbfinal kommts wieder auf den Walliser Doppelmeter drauf an. Und wieder holt er die Kohle aus dem Feuer und rettet uns ins Final.
Die Medaille ist also auf sicher, es steht nur noch Österreich im Weg zu Gold. Im ersten Duell setzt sich Holdener gegen Liensberger mit der Laufbestzeit durch. Aber Matt und Truppe schlagen gegen Yule und Danioth zu, 2:1 für die Ösis. Aber – wer sonst? – Ramon Zenhäusern macht mit einem Wahnsinns-Lauf alles klar! Ski-WM in Are: Schweizer holen Gold im Team-Event
Im kleinen Final zwischen Italien und Deutschland kommts zu einem bitteren Ende für die Deutschen. Sie jubeln bereits über Bronze, aber Linus Strasser hat im letzten Lauf eingefädelt, als Alex Vinatzer bereits ausgeschieden war und wird nachträglich disqualifiziert. Bronze also für Italien!
Die Stimmen
Wendy Holdener zu SRF: «Ramon ist so genial gefahren, da mussten wir gar nicht zittern.»
Ebendieser Ramon Zenhäusern zeigt sich nach der Medaillenübergabe überglücklich. Ins SRF-Mikrofon sagt er: «Ich habe heute alles ausgepackt, was ging. Dass es zu Gold gereicht hat, ist eine megaschöne Sache – vor allem aber ist es Teamarbeit. Das ist auch eine Belohnung für die Betreuer, die täglich ihre Arbeit machen.»
Und auf die Frage, weshalb er vor seinen Läufen auf das «Röhren» im Starthäuschen – also sein lautstarkes Ritual, mit dem er sich vor Rennen besonders motiviert – verzichtet hatte, meint Zenhäusern lachend: «Es hatte auch Frauen beim Start – und ich wollte nicht, dass jemand Angst hat dort oben.» Ski: Zenhäusern brüllt vor seinem Lauf das Starthaus zusammen
Die Achtelfinals
- Österreich – Argentinien 4:0
- Slowenien – Slowakei 2:2
- Norwegen – Tschechien 4:0
- Italien – Finnland 3:1
- Frankreich – Russland 3:1
- Deutschland – Grossbritannien 3:1
- Schweden – Kanada 3:1
- Schweiz – Belgien 4:0
Die Viertelfinals
- Österreich – Slowakei 4:0
- Norwegen – Italien 1:3
- Frankreich – Deutschland 1:3
- Schweden – Schweiz 2:2
Die Halbfinals
- Österreich – Italien 2:2
- Deutschland – Schweiz 2:2
So gehts weiter
Am Mittwoch ist Ruhetag. Am Donnerstag gehts dann weiter mit dem Riesenslalom der Frauen.
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