Das Podest
- GOLD: Dominik Paris (Italien) 1:24,20
- SILBER: Johan Clarey (Frankreich) +0,09
- SILBER: Vincent Kriechmayr (Österreich) +0,09
So lief das Rennen
Nur gerade zweimal leuchtet im Ziel die 1 auf. Nach Feuz' Fahrt mit der Nummer 1 und dem Aus von Thomas Tumler schiesst Dominik Paris mit der Nummer 3 als Schnellster über die Ziellinie. An der Zeit des Hobby-Rockmusiker beissen sich alle die Zähne aus. Der Italiener Paris hält alle in Schach und kann die Zeit auf dem Leaderthron geniessen. Der Franzose Johan Clarey macht mit Nummer 14 Druck auf Paris. Er liegt bei der zweiten Zwischenzeit knapp zwei Zehntel vorne, gibt den Vorsprung aber noch preis. Ex aequo mit Kriechmayrs Zeit rast Clarey ins Ziel. Er ist der erste 38-Jährige, der eine WM-Medaille gewinnt.
Die Schweizer
12. Marco Odermatt +0,58
18. Beat Feuz +1,00
Out: Mauro Caviezel, Thomas Tumler.
Seit 2009 (Cuche) warten die Schweizer nun weiter auf eine Super-G-Medaille. Von Anfang an ist der Wurm drin. Beat Feuz geht zwar mit der Nummer 1 ins Rennen, kann aber nicht glänzen. Zu unruhig ist seine Fahrt. In der Endabrechnung reichts nicht mal in die Top 15. Unmittelbar nach Feuz folgt Thomas Tumler, der ebenso ausscheidet wie Mauro Caviezel (Nr. 17). Ein Lichtblick ist der junge Marco Odermatt. Der 21-Jährige ist als 12. der beste Schweizer. Es ist das schlechteste Schweizer WM-Super-G-Resultat seit sechs Jahren. 2013 wurde Patrick Küng als Bester 18.
Feuz analysiert nach dem Rennen: «Mit Nummer 1 bist du ein bisschen Testpilot. Nach dem ersten Übergang war mir klar, dass ich nicht lange auf dem Thron sitzen werde. Mit dieser Fahrt kann man nicht aufs Podest fahren. Es ist aber nicht so tragisch, weil es vor der Abfahrt wieder Trainings gibt.»
Caviezel: «Es ist bitter. Ich habe mir andere Ziele vorgenommen. Ich rege mich auf
Unglücklich endet das WM-Debüt von Lara Guts Bruder Ian. Der 23-Jährige, der neu für Liechtenstein startet, scheidet mit der Nummer 44 aus.
Das gab zu reden
Österreichs ORF-Kommentatoren fiebern euphorisch mit Matthias Mayer mit, der mit toller Zeit unterwegs ist. Sogar die Goldmedaille liegt drin. Die Freude kippt allerdings rasch in Frust um, als Mayer ausscheidet. Siehe Video unten.
Die Bedingungen
Auch heute ist es mit minus 16 Grad wieder eisig kalt, die Piste so aber in bestem Zustand. Weil die Sonne nicht scheint, ist das Licht diffus und dementsprechend schwierig sind die Wellen und Unebenheiten für die Fahrer zu sehen. Erst ab der Nummer 20 hellt es auf.
So gehts weiter
Am Donnerstag und Freitag findet je ein Abfahrtstraining statt. Um die Medaillen gehts bei den Männern am Samstag wieder in der Abfahrt (12.30 Uhr). (rib)
Vom 4. bis 17. Februar 2019 findet in Are (Schweden) die alpine Skiweltmeisterschaft statt. Wer sind die Schweizer Favoriten? In welchen Disziplinen wird wann gefahren? Wo kann man Tickets kaufen? Und welche Schweizer brachten bereits Goldmedaillen nach Hause?
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