Darum gehts
- Marco Odermatt kämpft in Courchevel um drei Kristallkugeln
- Er führt in der Abfahrtswertung mit 610 Punkten, Super-G mit 158 Punkten
- Nur 128 Punkte fehlen ihm für den Gesamtweltcup-Sieg der Saison
Durch die wetterbedingte Absage des Super-Gs konnte in Garmisch Ende Februar nur ein Rennen gefahren werden. Zudem wurden die Kugel-Entscheidungen vorerst verschoben. Wenn die Speedfahrer nun in Courchevel ins Starthaus gehen, könnte Odermatt auch wegen des Nachholtermins gleich dreifach abräumen.
| Datum | Event | Startzeit |
| Mittwoch, 11. März | 1. Training Abfahrt | 10.45 Uhr |
| Donnerstag, 12. März | 2. Training Abfahrt | noch unklar |
| Freitag, 13. März | Super-G (Ersatz für Garmisch) | 11 Uhr |
| Samstag, 14. März | Abfahrt | 11 Uhr |
| Sonntag, 15. März | Super-G | 10.45 Uhr |
Odermatt in dreifacher Hinsicht auf Kugelkurs
Bei der letzten Abfahrt in Garmisch Partenkirchen hatte Marco Odermatt allen Grund zur Freude. Nicht nur legte er die schnellste Zeit hin, sondern konnte mit Alexis Monney und Stefan Rogentin gar einen Schweizer Dreifachsieg feiern. Und auch mit Blick auf die Abfahrtswertung wars ein Odi-Freudentag. Mit 610 Punkten liegt der Nidwaldner mehr als komfortabel vor Franjo von Allmen (-175) und hat in Courchevel dieses Wochenende beste Aussichten auf seine dritte kleine Kugel in Serie.
Gleiches gilt auch im Super-G, wo er bereits dreimal Kristal holte. Dort beträgt der Vorsprung mit 158 Punkten zwar etwas weniger als in der Abfahrt, ist aber immer noch riesig. Mit den beiden Rennen am Freitag und Sonntag gibts total 200 Punkte zu holen. Wie in der Abfahrt gilt auch hier: Holt er genügend Punkte, um mit mehr als 100 Zählern aus Courchevel abzureisen, ist ihm die Kugel beim Saisonfinale in Lillehammer nicht mehr zu nehmen.
Hinzukommen könnte auch die Auszeichnung als bester Skifahrer im Gesamtweltcup. Längst nur noch eine Frage der Zeit, bietet sich ihm in Courchevel die Chance, das Ganze offiziell zu machen. Hierfür fehlen noch 128 Punkte. Eine machbare Aufgabe für Odermatt.
Wenige Rennen, viele Schweizer Podien
Oft waren die Männer bislang nicht in Courchevel zu Gast. Zwar fand hier schon 1979 das erste Weltcuprennen statt, seither folgten aber nur im Jahr 2022 weitere Besuche. Die Schweizer Bilanz lässt sich dennoch sehen: In fünf Rennen verpasste man bloss beim Slalom vor vier Jahren das Podest. Marco Odermatt allein stand bereits dreimal auf dem Treppchen (1x 1., 2x 2.). Gute Aussichten, um sich im französischen Skiort die nächsten Podien und womöglich gleich drei Kugeln zu sichern.