VA: Änderungen FIS
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Neue FIS-Grafiken :So sieht es diesen Winter bei den Ski-Übertragungen aus

Frische Grafiken, Mikrofone, Kameras an der Skibrille
Das erwartet die Ski-Fans ab dieser Saison am TV

Der alpine Ski-Weltcup erhält ab dem Auftakt in Sölden ein moderneres TV-Bild: neue Grafiken, Live-Linien auch in Speed-Rennen und künftig mehr Daten wie Tempo, G-Kräfte und Air-Time. Mikrofone und Brillenkameras werden noch getestet.
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Neues Grafik-Paket: Der Ski-Weltcup wird ab Samstag anders daherkommen. Frischer sei alles, heisst es.
Foto: TOI

Darum gehts

  • Ab Sölden nutzt der Ski-Weltcup neue TV-Grafiken mit Fokus auf den Kampf um Kristallkugeln
  • Virtuelle Live-Linien zeigen nun auch in Speed-Rennen Zeitgewinne oder Rückstände der Fahrer
  • Mikrofone und Brillenkameras werden getestet, mehr Daten wie Tempo und G-Kräfte sind geplant
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Mathias GermannReporter Sport

Das Skifahren soll fürs TV-Publikum attraktiver werden: mit neuen Grafiken, mehr Live-Daten und ungewohnten Perspektiven. «Ich bin überzeugt, dass sich in den nächsten Jahren vieles ändern wird. Das Potenzial ist gross», sagt Swiss-Ski-CEO Diego Züger. Doch was kommt auf die Ski-Fans zu? Blick zeigt die Neuerungen.

Neue Grafiken! Bei den Einblendungen von Fahrern, Zeiten und Ranglisten besteht Handlungsbedarf. Das zeigte ein FIS-Projekt aus dem Sommer. Bereits beim Weltcup-Auftakt in Sölden wird ein neues Grafikpaket benutzt. Es soll frischer und moderner wirken. Im Zentrum: Der Kampf um die Kristallkugeln.

Schlangenlinien überall! Einst gab es nur handgestoppte Zwischenzeiten. Seit der WM 2023 zeigen virtuelle, wellenförmige Linien in Slalom und Riesenslalom, wie viel Zeit die Fahrer live gewinnen oder verlieren. Grün bedeutet Vorsprung, Dunkelrot Rückstand. Nicht alle mochten die Neuerung, doch sie hat sich durchgesetzt. In diesem Winter kommen die Linien erstmals auch in den Speed-Disziplinen zum Einsatz. Dafür trägt jeder Fahrer einen Transponder am Schuh.

Mikrofon am Rennanzug! Künftig sollen Ski-Stars wie Marco Odermatt (29) während der Fahrt nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören sein. Ein Mikrofon am Rennanzug soll die Anstrengung und das Rattern der Ski direkt ins Wohnzimmer übertragen. Zu viel Fahrtwind und Rauschen? Tests verliefen positiv. Künstliche Intelligenz soll störende Geräusche herausfiltern. Wann die Mikrofone im alpinen Weltcup kommen, ist noch offen.

Kameras an der Skibrille! Bei der Freestyle-WM 2025 im Engadin wurden die Rennen bei den Skicrossern aus der Ich-Perspektive getestet – alles verlief positiv. Dabei konnte man live sogar zwischen vier Fahrern wählen. Im alpinen Skisport ist das noch Zukunftsmusik. Die Kameras sind teuer, offen darum, ob einzelne oder alle Fahrer ausgestattet werden. Vor allem muss die Sicherheit gewährleistet sein: Bei einem Sturz darf sich die Kamera nicht im Fangnetz oder Schnee verfangen. Das wäre ein Sicherheitsrisiko. Weitere Tests sind nötig.

G-Kräfte, Air-Time und Tempo! Schon ab diesem Winter könnten Geschwindigkeit, Beschleunigung, Sprungweite und Flugzeit gemessen werden. Auch die G-Kräfte, die auf die Athleten wirken, sollen künftig auf dem Bildschirm erscheinen. Wann welche Daten eingeblendet werden, ist noch offen. Einige Neuerungen dürften bis zur WM 2027 in Crans-Montana VS zurückgehalten werden.

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