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Doppel-Olympiasiegerin:Die grössten Erfolge von Michelle Gisin

Olympia-Siege und Sturz-Drama
Das Ende einer turbulenten Karriere

Sie ist zweifache Olympiasiegerin in der Kombination, hat ein Weltcuprennen gewonnen und stand 20 weitere Male auf dem Podest: Nun beendet Michelle Gisin ihre turbulente Ski-Karriere.
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Michelle Gisin hat genug: Die Engelbergerin beendet ihre Ski-Karriere.
Foto: Benjamin Soland

Noch im September liess es Michelle Gisin offen, ob sie je wieder in den Ski-Zirkus zurückkehren wird. Nun ist klar: Der Sturz im Dezember im Training zur Abfahrt von St. Moritz war Gisins letzter Auftritt im Weltcup. Die 32-Jährige beendet ihre Ski-Karriere.

Es ist eine Karriere, die 2018 und 2022 mit Olympia-Gold in der Kombination zwei grandiose Höhepunkte erlebt. In Peking gewinnt sie neben Kombi-Gold noch Bronze im Super-G. Dazu kommen je einmal Silber und Bronze in WM-Kombinationen. Im Weltcup triumphiert die Allrounderin 2020 beim Slalom von Semmering (Ö). Sie steht zudem 20 Mal als Zweite oder Dritte auf dem Podest.

Hochs und Tiefs wechseln sich ab

Doch Gisin muss auch bittere Rückschläge verkraften: Vor der Saison 2021/22 erkrankt sie am Pfeifferschen Drüsenfieber. Sie kämpft sich zurück und fährt im Riesenslalom von Kranjska Gora (Sln) auf Rang 3. Als erste Schweizerin seit Vreni Schneider (61) schafft sie es damit in allen fünf Weltcup-Disziplinen aufs Podest.

Doch nach ihrem Wechsel von Rossignol- auf Salomon-Ski im Jahr 2022 fährt sie ihren gewohnten Resultaten hinterher. Der Tiefpunkt folgt im letzten September in St. Moritz, als sie sich bei einem Sturz schwere Verletzungen an der Halswirbelsäule, am Handgelenk und am Knie zuzieht.

Nun hängt mit der jüngeren Schwester von Dominique (41) und Marc Gisin (38) also auch das letzte Mitglied der Engelberger Ski-Geschwister die Weltcup-Latten an den Nagel. Am Pistenrand wird man Michelle Gisin aber sicher noch sehen: Seit diesem Sommer ist sie mit dem italienischen Riesen-Spezialisten Luca De Aliprandini (36) verheiratet. Zudem amtet sie als Botschafterin der WM 2027 in Crans-Montana.

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