Darum gehts
- Raimund Plancker wird neuer FIS-Chefrenndirektor der alpinen Herren
- Er übernimmt den Posten von Markus Waldner, der nach zwölf Jahren aufhört
- Plancker bringt viel Erfahrung mit und soll für einen reibungslosen Ablauf der Weltcuprennen sorgen
An der Spitze im alpinen Männer-Weltcup gibt es einen Wechsel: Der Italiener Raimund Plancker wird ab dem 1. November 2026 neuer Chefrenndirektor und übernimmt damit den Job von Markus Waldner, der nach zwölf Jahren zurücktritt.
Plancker war seit 2022 als stellvertretender Renndirektor für die Speed-Disziplinen tätig und kennt die Abläufe im Weltcup bestens. Die FIS setzt damit auf jemanden, der nicht komplett neu ins Themengebiet einsteigen muss.
«Ich bin stolz und fühle mich geehrt, diese Verantwortung zu übernehmen, und ich tue dies nur, weil ich weiss, dass ich bei der FIS Hand in Hand mit einem unglaublichen Team von Fachleuten arbeiten werde», sagt Plancker. «In den letzten vier Jahren habe ich viel gelernt und die Entwicklung und das Wachstum der FIS und des Skisports miterlebt. Ich bin überzeugt, dass unser Team auf dem besten Weg ist, den alpinen Skisport weiter voranzubringen und ihn noch fitter für die Zukunft zu machen», fügt er zuversichtlich an.
Plancker startet im finnischen Levi
Bevor er zur FIS wechselte, arbeitete er rund zehn Jahre als Trainer verschiedener Spitzenteams innerhalb des italienischen Skiverbands. Sein erster Einsatz als neuer Rennchef ist für den Slalom in Levi (Finnland) am 15. November geplant.
Hannes Trinkl bleibt für die Speed-Rennen zuständig und Janez Hladnik weiterhin für die technischen Disziplinen. Für Planckers bisherige Position als stellvertretender Renndirektor sucht die FIS allerdings noch einen Nachfolger. Auch Markus Waldner wird den Übergang während der Saison unterstützen und könnte künftig eine andere Aufgabe innerhalb des Verbands übernehmen. Mit Plancker will der Verband vor allem dafür sorgen, dass der Wechsel möglichst reibungslos läuft und im Männer-Weltcup alles wie gewohnt weitergeht.