Knall bei Swiss-Ski
Trainer Abplanalp muss bei den Speed-Frauen gehen

Stefan Abplanalp ist nicht mehr Trainer der Speed-Frauen bei Swiss-Ski. Silvan Epp, der bereits von 2016 bis 2018 im Team war, übernimmt. Abplanalp könnte Swiss-Ski in einer neuen Rolle erhalten bleiben.
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Stefan Abplanalp ist nicht mehr Trainer der Schweizer Speed-Frauen.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Stefan Abplanalp ist nicht mehr Trainer der Speed-Frauen bei Swiss-Ski
  • Silvan Epp übernimmt, trainierte bereits von 2016 bis 2018 das Team
  • Vier Podestplätze für Corinne Suter und ein Sieg für Malorie Blanc
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Andri BäggliRedaktion Sport

Stefan Abplanalp (52) ist nicht mehr Gruppentrainer der Speed-Frauen. Das gibt Swiss-Ski in einer Medienmitteilung bekannt. Der neue Mann im Amt ist ein Altbekannter: Silvan Epp (44) arbeitete bereits zwischen 2016 und 2018 als Trainer in der Weltcup-Gruppe der Speed-Fahrerinnen. Zuletzt war er an der Sportmittelschule in Engelberg als Leiter Ski Alpin tätig. Er ist der Ehemann der ehemaligen Schweizer Skifahrerin Andrea Ellenberger.

Abplanalp war erst im Frühling 2025 als Nachfolger des langjährigen Gruppentrainers Roland Platzer zu Swiss-Ski zurückgekehrt. «Das gesamte Betreuerteam um Stefan Abplanalp als Gruppentrainer hat eine äusserst anspruchsvolle Situation gut gemeistert, sonst wären Highlights wie die vier Podestplätze von Corinne Suter nach ihrer Zwangspause zu Saisonbeginn oder der erste Weltcup-Sieg von Malorie Blanc daheim in Crans-Montana nicht möglich gewesen», sagt Hans Flatscher, Direktor Ski Alpin.

Möglichkeit auf Weiterbeschäftigung

Gleichwohl sei man bei der umfassenden Saisonanalyse gemeinsam mit Stefan Abplanalp zum Schluss gekommen, im Hinblick auf die kommenden Jahre und den laufenden Generationenwechsel eine Anpassung vorzunehmen, heisst es weiter. Derzeit laufen Gespräche, um seine Tätigkeit bei Swiss-Ski fortzusetzen, allerdings in einer anderen Rolle.

Abplanalp selbst sagt zum Wechsel: «Ich bin dankbar und stolz, wie wir als Team aus Athletinnen und Staff mit den Herausforderungen umgegangen sind und die Saison erfolgreich abgeschlossen haben. Ich werde mir nun die nötige Zeit nehmen, um die Gespräche mit Swiss-Ski über eine neue Rolle zu vertiefen und die Optionen sorgfältig auszuloten.»

Die Schweizer Speed-Frauen haben – auch bedingt durch die Ausfälle von Lara Gut-Behrami und teilweise Corinne Suter – eine schwache Saison hinter sich. 

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