Schweiz gegen Österreich – dieses Duell prägt seit Jahren den Ski-Weltcup. Auch an der Junioren-Weltmeisterschaft in Narvik (No) kommts zu dieser Affiche. Im Team-Event, den es auf dieser Stufe im Gegensatz zur Elite-WM noch gibt, gehts zwischen den beiden Nationen um Edelmetall. Mit dem besseren Ende für das Schweizer Quartett.
Sue Piller, Dania Allenbach, Jack Spencer und Giuliano Fux setzen sich im Bronze-Duell gegen Österreich durch. Das Ganze ist eine knappe Angelegenheit – beide Nationen gewinnen je zwei Läufe. Dank der besseren Zeit jubelt die Schweiz über die Medaille.
Der Weg zu dieser beginnt im Achtelfinal gegen Chile mit einem souveränen 4:0-Sieg. Danach wirds schon spannender. Im Viertelfinal heisst der Gegner Italien. Und die Schweiz setzt sich dank der besseren Zeit durch.
Skandinavisches Final-Duell
Im Halbfinal bringen dann Piller und Spencer, der schon gegen Italien ausscheidet, ihren Lauf nicht ins Ziel und Schweden zieht über die Zeit in den grossen Final ein. Der Schweiz bleibt das Duell um Bronze, das sie gewinnt. «Es war nicht einfach», sagt Spencer nach dem Rennen. «Aber als Team haben wirs gut gemacht. Wir konnten uns aufeinander verlassen und sind super glücklich.» Für die Schweiz ist es nach Silber im Super-G durch Sandro Manser die zweite Medaille an diesen Titelkämpfen.
Der Kampf um Gold ist derweil eine skandinavische Angelegenheit. Finnland, das sich im Halbfinal gegen Österreich durchsetzt, bleibt gegen Schweden chancenlos – denn drei der vier Teammitglieder scheiden aus.