Das Podest
GOLD: Marcel Hirscher (Ö) 2:05.86 Sekunden
SILBER: Michael Matt (Ö) +0.65 Sekunden
BRONZE: Marco Schwarz (Ö) +0.76 Sekunden
So lief das Rennen
Was für eine Machtdemonstration! Gold, Silber und Bronze gehen beim WM-Slalom in Are nach Österreich. Wenig überraschend ist es Marcel Hirscher, der ganz oben auf dem Treppchen steht. Alexis Pinturault hätte ihm diesen Sieg stehlen können. Eine halbe Sekunde liegt der Franzose nach dem 1. Lauf hinter Hirscher. Im Zweiten aber verliert Pinturault die Nerven. Ein haarsträubender Fehler wirft ihn auf den vierten Rang zurück.
Am Ende ist es also wieder der österreichische Dominator, der die Goldmedaille entgegennehmen darf. Und genau dieser sorgt nach dem Rennen für Spekulationen. Beim Sieger-Interview im Ziel sagt der Überflieger nämlich: «Es könnte meine letzte WM gewesen sein.»
Die Schweizer
5. Ramon Zenhäusern +0.96 Sekunden
14. Loïc Meillard +1.94 Sekunden
Nicht für den 2. Lauf qualifiziert: Tanguy Nef
Ausgeschieden: Daniel Yule
Die Schweizer und der Zielhang scheinen sich heute einfach nicht gut zu verstehen. Erst scheidet Daniel Yule im 1. Lauf aus. Kurze Zeit später gerät Roman Zenhäusern praktisch an der selben Stelle ins Straucheln und verliert viel Zeit. Zu diesem Zeitpunkt sind beide Schweizer super unterwegs. Sowohl Yule als auch Zenhäusern sind dem dominanten Hirscher auf den Fersen. Es soll aber einfach nicht sein. Das hohe Risiko, das beide im 1. Lauf eingehen, zahlt sich nicht aus.
Im zweiten Lauf sind die Medaillen also weit entfernt. Ja es wäre schon fast ein Wunder. Zenhäusern lässt lange von diesem Wunder träumen. Der Doppelmeter zeigt einen starken zweiten Lauf. Belohnt wird er mit dem fünften Rang. Und das obwohl ihm im ersten Lauf ein grober Fehler unterlaufen ist.
Die Bedingungen
Im 1. Lauf haben viele Fahrer Mühe mit dem schwierig gesteckten Kurs. Zu den Opfern gehören leider auch einige Schweizer. Es ist ein «sehr unrhythmisch gesteckter Kurs», so Ramon Zenhäusern gegenüber «SRF».
So gehts weiter
Die WM in Are ist vorbei. Jetzt steht wieder der Weltcup-Alltag auf dem Programm. Weiter gehts am Dienstag mit dem City-Event in Stockholm. (fmü)