Traurige Nachrichten für die Ski-Schweiz. Der einstige Rennfahrer Walter Tresch ist am vergangenen Samstag im Alter von 78 Jahren verstorben. Dies bestätigt seine Familie gegenüber Blick. Demnach sei er nach langer Krankheit im Beisein seiner Familie zu Hause friedlich eingeschlafen.
Tresch gehörte in den 1970er-Jahren zu den besten Skifahrern der Schweiz. In seiner Karriere gewann der Urner vier Weltcup-Rennen und holte eine Silbermedaille an der Ski-WM 1972 in Sapporo. Den bedeutendsten Sieg feierte er in St. Moritz 1971, als er die «Lauberhornabfahrt» gewann. Damals mussten die Rennen von Wengen wegen Schneemangels ins Engadin verlegt werden. 1975 gewann er zudem die Disziplinenwertung in der Kombination.
Tresch hinterlässt vier Kinder
Insgesamt absolvierte er im Weltcup und Europacup über 200 Rennen und stand 14-mal auf einem Weltcup-Podest. 1977 beendete er seine Karriere und fuhr noch zwei Jahre Parallelrennen in Nordamerika.
Auch nach der Skifahrer-Karriere blieb Tresch dem Skisport treu. So war er Teilhaber bei der Firma Völkl und arbeitete dort auch mehrere Jahre im Management.
Tresch hinterlässt seine Frau, vier Kinder und sechs Grosskinder.