«Echt eine harte Zeit»
3,5 Jahre nach Horrorsturz – nächster Rückschlag für Ski-Ösi

Max Franz ist ein Kämpfer. Nachdem er sich 2022 beide Beine gebrochen hat, arbeitet sich der Österreicher zurück an den Weltcupstart. Dann folgen die nächsten Rückschläge. Ans Aufgeben denkt er trotzdem nicht.
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Max Franz ist hart im Nehmen.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Max Franz stürzte 2022 schwer, erlitt komplizierte Beinverletzungen
  • Nach mehreren Operationen und Schmerzen trainiert er weiterhin für ein Comeback
  • Zehn Tage Krücken und sechs Wochen Reha nach jüngstem Eingriff im Frühjahr 2026
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Es ist ein absoluter Albtraum, den Max Franz (36) im November 2022 erlebte. Der österreichische Speedspezialist stürzte im Abfahrtstraining schwer. Die brutale Diagnose: offener Unterschenkelbruch und durchtrennter Nerv links, komplizierte Unterschenkelfraktur rechts.

Was folgte, war ein täglicher Kampf darum, eines Tages auf die Ski zurückkehren zu können. Dafür brauchte der WM-Dritte in der Abfahrt (2017) vor allem eines: viel Geduld. Im letzten Dezember war es so weit. Franz stand erstmals seit seinem Horrorsturz wieder im Weltcup am Start. In der Abfahrt von Gröden (It) schied er allerdings aus. Das ärgert ihn bis heute.

Zehn Tage Krücken und sechs Wochen Reha

Zu weiteren Einsätzen ist es bisher nicht gekommen. «Die Schmerzen in den beiden Beinen wurden danach wieder stärker», verrät Franz gegenüber der «Kronen Zeitung». «Es war echt eine harte Zeit.»

Die Folge: eine weitere Operation. Die wievielte kann Franz nicht sagen. Aus dem linken Fuss wurde das gesamte Metall entfernt, aus dem rechten Fuss die Hälfte, zudem wurde eine Arthroskopie durchgeführt, um Narbengewebe zu entfernen. Aus einem kleinen wird ein grosser Eingriff. «Zehn Tage war ich auf Krücken, Reha hatte ich wieder sechs Wochen!», so Franz.

Es ist nicht der einzige Rückschlag, den er in diesem Frühjahr wegstecken muss. Franz verliert seinen Kaderstatus. Ans Aufgeben denkt er trotzdem nicht. Er trainiert mit dem Ziel weiter, noch einmal zurückzukehren. Im Vordergrund steht aber etwas anderes: «Ich möchte einfach keine Schmerzen mehr haben. Davon hatte ich schon genug.» Gelingt das, will er noch einen Anlauf nehmen, um seiner Karriere weitere Rennen hinzuzufügen. Ob es dazu kommt, wird sich zeigen.

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