Der Ösi-Knatsch geht weiter
Auch der Alpin-Direktor schmeisst beim ÖSV hin

Patrick Riml verlässt den österreichischen Skiverband. Weil er beleidigt ist?
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Verlässt den ÖSV: Patrick Riml.
Foto: Sven Thomann

Beim ÖSV brodelt es gewaltig.

Christian Mitter verlängert seinen auslaufenden Vertrag nicht, ist Ende April weg. Andreas Puelacher hat die Kündigung eingereicht, er geht ebenfalls per Ende Saison. Nach dem Aus des Frauen- (Mitter) und des Männer-Cheftrainers (Puelacher) will nun auch Patrick Riml nicht mehr. Der 51-Jährige ist seit 2019 zuständig für die «Organisation und Struktur Alpin im ÖSV» (ÖSV-Homepage), vereinfacht ausgedrückt: Er ist der ÖSV-Alpin-Direktor.

Hinter den Kulissen ist bei unserem östlichen Nachbarn einiges los. Herbert Mandl, offiziell ist der neue Alpinchef erst ab dem 1. Mai im Amt, wirbelt bereits kräftig. Mandl ist, so schreibt es der «KURIER», so etwas wie Rimls Nachfolger, nur mit deutlich mehr Kompetenzen.

Der Niederösterreicher Mandl hat Riml, dem Ötztaler, einen Cheftrainerposten angeboten, den Riml gemäss des Berichts überraschend ausgeschlagen hat. «Wenn ihm der Job zu wenig war, dann kann ich nichts machen», so Mandl.

Auf die Kompetenzen-Situation angesprochen sagt Mandl im «KURIER»:«Dafür kann ich nichts, dass er diese Kompetenzen nicht hatte. Ich hatte den Eindruck, dass er beleidigt war. Ich hätte Patrick wirklich gerne dabei gehabt.» (yap/mag)

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