Nächste Horror-Verletzung bei Aleksander Aamodt Kilde: Der Speed-Star reisst sich im Abfahrtstraining in Chile die Achillessehne. Das gibt der norwegische Ski-Verband am Donnerstag bekannt. Demnach reist Kilde für weitere Untersuchungen durch sein reguläres Ärzteteam nun zurück nach Innsbruck.
Wie lange Kilde nach dem Vorfall ausfallen wird, ist noch unklar. Es ist allerdings zu befürchten, dass der Ski-Winter gänzlich ohne den Gesamt-Weltcupsieger der Saison 2019/20 über die Bühne gehen wird. Erst im letzten November ist er nach einer fast zweijährigen Zwangspause als Folge seines schweren Sturzes in der Lauberhorn-Abfahrt im Januar 2024 wieder in den Weltcup zurückgekehrt.
Nur neun Rennen seit Comeback
Im Berner Oberland zog er sich damals eine tiefe Schnittwunde an der Wade und eine schwere Verletzung an der linken Schulter zu. In der Folge wurde er während seiner Reha auch noch von einer hartnäckigen Infektion geplagt, die mehrere Operationen zur Folge hatte – die Saison 2024/25 verpasste er deshalb komplett.
In den insgesamt neun Rennen nach seinem anschliessenden Comeback fuhr er dreimal in die Punkte. Sein bestes Ergebnis war ein elfter Rang in der Abfahrt von Beaver Creek, ehe er die Saison noch vor den Olympischen Spielen in Norditalien aufgrund anhaltender Rückenbeschwerden abbrechen musste.
Er werde nun den nächsten grossen Sieg jagen, liess Kilde damals verlauten. Bei diesem Vorhaben ist er nun jäh gebremst worden.