Kilde hadert mit seinem erneuten Verletzungspech
«Am Boden zerstört, wütend und frustriert»

Es ging endlich wieder aufwärts – und dann der Achillessehnenriss. Der neuerliche Rückschlag sei brutal und schwer zu akzeptieren, dennoch blickt Aleksander Aamodt Kilde zuversichtlich in die Zukunft.
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Aleksander Aamodt Kilde hadert mit seinem erneuten Verletzungspech.
Foto: AFP
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Er lächelt zwar in die Kamera, aber er ist in der Tat «am Boden zerstört, wütend und frustriert». Aleksander Aamodt Kilde (34, 21-facher Weltcupsieger) richtet sich via Instagram an seine Fans, nachdem am Donnerstag bekannt geworden ist, dass er sich beim Abfahrtstraining in Chile die Achillessehne gerissen hat.

«Lange Zeit ging es nur darum, mich zu erholen und wieder dorthin zu kommen, wo ich vorher war. In letzter Zeit hatte sich das endlich geändert. Ich war schneller, ich hatte mich verbessert und ich fühlte mich auf meinen Ski so gut wie schon lange nicht mehr. Noch wichtiger war: Ich hatte mehr Spass auf den Ski als seit Jahren. Und dann passiert so etwas. Es ist brutal und schwer zu akzeptieren», hadert der Norweger. Dazu lädt er sieben Bilder und ein Video hoch. Auf dem ersten Foto ist zu sehen, wie er im Krankenbett liegt. Neben ihm: seine Verlobte Mikaela Shiffrin (31, USA). Womöglich hat Kilde deswegen ein Lächeln auf den Lippen, obwohl ihm derzeit nicht danach zumute ist.

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Seine Leidenszeit begann mit dem fürchterlichen Sturz im Januar 2024 bei der Lauberhornabfahrt in Wengen. Eine hartnäckige Infektion kam später während der Reha dazu. Die vergangene Saison brach er wegen anhaltender Rückenbeschwerden vorzeitig ab – und nun der neuerliche Rückschlag durch den Riss der Achillessehne. So gross der Frust über das Verletzungspech auch ist, Kilde ist gewillt, den Blick in die Zukunft zu richten: «Was diesmal anders ist: Ich habe einen klaren Plan für die Reha, und das hilft. Es wird nicht einfach, aber ich werde mich auf das konzentrieren, was ich beeinflussen kann, und mich auf die Menschen verlassen, die hinter mir stehen.»

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